Vulkanausbruch auf Bali: Etwa 100.000 Menschen bringen sich in Sicherheit
Baku, 27. November, AZERTAC
Aus Angst vor einem Vulkanausbruch haben die Behörden auf der Urlauberinsel Bali etwa 100.000 Menschen aufgerufen, sich in Sicherheit zu bringen. Die Anwohner von zwei Dutzend Dörfern rund um den etwa 3000 Meter hohen Vulkan Mount Agung wurden am Montag aufgefordert, ihre Unterkünfte zu verlassen. Wegen der Gefahr eines unmittelbar bevorstehenden Ausbruchs gilt die höchste Alarmstufe. Das Gebiet wurde im Umkreis von zehn Kilometern zur Sperrzone erklärt.
Aus Angst vor einem Vulkanausbruch haben die Behörden auf der Urlauberinsel Bali etwa 100.000 Menschen aufgerufen, sich in Sicherheit zu bringen. Die Anwohner von zwei Dutzend Dörfern rund um den etwa 3000 Meter hohen Vulkan Mount Agung wurden am Montag aufgefordert, ihre Unterkünfte zu verlassen. Wegen der Gefahr eines unmittelbar bevorstehenden Ausbruchs gilt die höchste Alarmstufe. Das Gebiet wurde im Umkreis von zehn Kilometern zur Sperrzone erklärt.
Über dem Vulkan ragt mittlerweile eine etwa vier Kilometer hohe Rauchsäule in den Himmel. Am Montag wurde der Flughafen in der Inselhauptstadt Denpasar geschlossen. Flughafenmanager Yanus Suorayogi sagte, es müsse sichergestellt sein, dass auf den Start- und Landebahnen keine Asche liege. Die Schließung werde Zehntausende Passagiere betreffen.
Der Flughafen auf der ebenfalls bei Urlaubern beliebten Insel Lombok östlich von Bali war am Sonntagnachmittag geschlossen worden, öffnete aber am Montagmorgen wieder. Nach Angaben des Auswärtigen Amtes war auch der Flughafen von Surabaya auf der Insel Java geöffnet. Der Flughafen von Denpasar solle zunächst bis Dienstag um 7.00 Uhr Ortszeit geschlossen bleiben, erklärte das Ministerium. Abhängig von der Wanderung der Aschewolke müsse jedoch mit weiteren Sperrungen von Flughäfen und mit Flugstreichungen gerechnet werden.
Das Auswärtige Amt rät Reisenden, sich rechtzeitig mit ihren Fluggesellschaften und Reiseanbietern in Verbindung zu setzen. Außerdem sei es ratsam, ausreichend Bargeld und gegebenenfalls Medikamente mitzuführen.
Schon Mitte September hatten alle Anzeichen auf einen unmittelbar bevorstehenden Ausbruch hingedeutet. Mehr als 130.000 Menschen flohen damals aus ihren Dörfern im näheren Umkreis des Vulkans. Knapp 25.000 leben bis heute in Notunterkünften. Der Vulkan war zuletzt in den Jahren 1963 und 1964 ausgebrochen. Damals kamen etwa 1200 Menschen ums Leben.
Die Dörfer rund um den Vulkan sind inzwischen bereits mit Asche bedeckt. Die Behörden haben Atemschutzmasken an die Bewohner der Gegend verteilt. Am Sonntag versammelten sich zahlreiche Hindus in der Nähe des Vulkans zu einer Zeremonie. Sie beteten, dass es nicht zum Ausbruch kommt.