Wegen Unwetter in Japan mehr als 350 Flüge gestrichen
Baku, 9. August, AZERTAC
Der Taifun "Khanun" hat in Japans südlichem Urlaubsparadies Okinawa für Verwüstungen gesorgt. Ein Mensch kam bei dem Unwetter ums Leben. Mehr als 200 Tausend Haushalte hatten am frühen Morgen keinen Strom. Bei Verwüstungen durch den Taifun "Khanun" ist in Japans beliebtem Urlaubsort Okinawa mindestens ein Mensch ums Leben gekommen. Ein Mann sei unter einer eingestürzten Garage eingeklemmt worden und habe einen Herzstillstand erlitten, teilte die Behörde für Brand- und Katastrophenschutz mit. Medienberichten zufolge wurde er tot geborgen.
Hunderte Flüge gestrichen - Die Japanische Meteorologische Agentur forderte die Bewohner zu äußerster Vorsicht vor der andauernden Gefahr durch heftige Winde, hohen Wellengang und starken Regen auf. Rund 700.000 Menschen waren aufgerufen, sich vor den Unwettern in Sicherheit zu bringen. Die Mobilfunkbetreiber SoftBank und KDDI teilten mit, dass die Telefon- und Internetverbindungen in einigen Gebieten Okinawas aufgrund des Stromausfalls unterbrochen waren. Der Flughafen Naha blieb den zweiten Tag in Folge geschlossen. Nach Angaben des japanischen Verkehrsministeriums wurden am Dienstag und Mittwoch insgesamt 350 Flüge gestrichen, 35 Fährlinien stellten ihren Betrieb ein.