Die Aserbaidschanische Staatliche Nachrichtenagentur

WHO: Internationaler Alarm wegen Ebola-Ausbruchs ausgerufen

WHO: Internationaler Alarm wegen Ebola-Ausbruchs ausgerufen

Baku, 17. Mai, AZERTAC

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat wegen des Ebola-Ausbruchs in der Demokratischen Republik Kongo und in Uganda eine internationale Gesundheitsnotlage ausgerufen. Damit sollen Nachbarländer in erhöhte Alarmbereitschaft versetzt und Unterstützung der internationalen Gemeinschaft mobilisiert werden, wie die WHO mitteilte. Es handle sich jedoch um keinen Pandemie-Alarm.

Hauptproblem ist, dass bei immer mehr Opfern die Bundibugyo-Variante des Virus festgestellt wird. Für den Bundibugyo-Stamm gibt es laut der Weltgesundheitsorganisation aktuell keinen zugelassenen Impfstoff. Bei früheren Ausbrüchen der lebensbedrohlichen Krankheit habe es sich hauptsächlich um den am häufigsten vorkommenden Zaire-Ebolavirus gehandelt, teilte die afrikanische Gesundheitsbehörde Africa CDC mit.

Allerdings habe die Bundibugyo-Variante nach Angaben des US-amerikanischen Gesundheitsinstitutes NIH eine niedrigere Sterblichkeitsrate von etwa 37 Prozent. Beim Zaire-Stamm liege diese bei bis zu 90 Prozent.

Insgesamt gibt es aktuell 336 Verdachtsfälle sowie 88 gemeldete Todesfälle in der Demokratischen Republik Kongo, wie Africa CDC mitteilte. Bei 13 von ihnen wurde die Bundibugyo-Variante festgestellt. Im Nachbarland Uganda wurde ein Todesfall bestätigt, bei dem ebenfalls die Bundibugyo-Variante nachgewiesen wurde. Bei diesem und einem weiteren Fall soll es sich um Personen handeln, die vorher in der Demokratischen Republik Kongo unterwegs gewesen waren.

“Wir gehen allerdings davon aus, dass die Zahl der Verdachtsfälle deutlich höher liegt”, sagte Africa CDC Direktor Jean Kaseya. Die Behörde stufe das Risiko für die Region als sehr hoch ein.

Der aktuelle Ausbruch habe vermutlich in der dritten Aprilwoche in der von bewaffneten Konflikten betroffenen Provinz Ituri begonnen, so Kaseya. Das Gebiet liegt im Nordosten der Demokratischen Republik Kongo und grenzt an Uganda und den Südsudan.

“Wir untersuchen gerade, wo und wann genau er begann, um die Infektionskette zurückverfolgen zu können”, sagte Kaseya. Erst mit Hilfe dieser Informationen könnten Experten das komplette Ausmaß des aktuellen Ausbruchs einschätzen.

Da sich der aktuelle Ausbruch in einer städtischen Grenzregion mit intensiven Bevölkerungsbewegungen befinde, äußerte sich Africa CDC besorgt über das Risiko einer weiteren Ausbreitung des Virus. Die Behörden verstärkten nach eigenen Angaben Grenzkontrollen, isolierten Kontaktpersonen und aktivierten Notfallteams in gefährdeten Regionen.

Ärzte ohne Grenzen in der Region im Großeinsatz - Die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen erklärte, sie bereite einen Großeinsatz in der Provinz Ituri vor. “Die Zahl der Fälle und Todesfälle, die wir in so kurzer Zeit beobachten, ist äußerst besorgniserregend”, erklärte die Leiterin des Nothilfeprogramms von Ärzte ohne Grenzen, Trish Newport. “In Ituri haben viele Menschen bereits Schwierigkeiten, Zugang zu medizinischer Versorgung zu erhalten. Sie leben in ständiger Unsicherheit, weshalb schnelles Handeln entscheidend ist.”

Ebola verläuft oftmals tödlich. Bei den Epidemien der vergangenen Jahre waren zwischen 25 und 90 Prozent der Erkrankten an der Virusinfektion gestorben. Ebola-Kranke leiden an Fieber, Muskelschmerzen, Durchfall sowie an inneren Blutungen und schließlich Organversagen. Die Übertragung geschieht durch direkten Kontakt mit Körperflüssigkeiten eines Infizierten.

Trotz Fortschritten bei Impfstoffen und Behandlungsmethoden hat das hochansteckende hämorrhagische Fieber in Afrika in den vergangenen 50 Jahren schätzungsweise 15.000 Menschen das Leben gekostet.

Der jetzige Ausbruch ist die 17. Ebola-Epidemie in der Demokratischen Republik Kongo seit dem erstmaligen Auftreten im damaligen Zaire 1976. Zuletzt war die Virus-Krankheit in dem Land im vergangenen August ausgebrochen, 34 Menschen starben. Der bislang folgenschwerste Ebola-Ausbruch in der DR Kongo ereignete sich zwischen 2018 und 2020. Damals wurden rund 2300 Todesfälle verzeichnet. (Spiegel)

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