Zahl der Sturm-Toten in den USA steigt auf 35
New York, den 30.Oktober (AZERTAG). „Sandy“ hat an der Ostküste der USA schwere Schäden angerichtet. Drei Gemeinden in New Jersey sind überflutet. Teile New Yorks liegen in Trümmern. Bisher starben 35 Menschen.
Das Ausmaß der Schäden durch Sandy wird langsam deutlich: Millionen Haushalte waren ohne Strom, Zehntausende Flüge fielen aus.
Durch den Wirbelsturm Sandy sind an der Ostküste der USA mindestens 17 Menschen ums Leben gekommen. Millionen Haushalte waren ohne Strom. Die Schäden durch den Sturm summieren sich laut Schätzungen eines US-Versicherungsdienstleisters auf bis zu 20 Milliarden Dollar. Ein Todesfall wird aus Kanada gemeldet: In Toronto wurde eine Frau von einem herabstürzenden Schild tödlich verletzt. Zuvor waren in der Karibik bereits 69 Menschen durch den Sturm getötet worden.
In New York richtete der Sturm mit einer 1.000 Kilometer breiten Front die schwersten Schäden an. Im Stadtteil Queens brannten etwa 50 Häuser teilweise bis auf die Fundamente nieder.
An der Südspitze Manhattans stieg das Wasser etwa 4,30 Meter über Normal - gut einen Meter mehr als der bisherige Rekord von 1960. Die New Yorker Verkehrsbetriebe MTA sprachen von der schwersten Zerstörung in der 108-jährigen Geschichte der U-Bahn. Wahrscheinlich dauert es mehrere Tage, bis die Bahnen wieder fahren können.
Mindestens 6,2 Millionen Menschen waren in der Region ohne Strom. Nach Angaben des Stromversorgers Consolidated Edison könnte es bis zu einer Woche dauern, bis alle Verbraucher wieder am Netz sind. Im New Yorker Universitätskrankenhaus Tisch mussten mehr als 200 Patienten in andere Kliniken verlegt werden, nachdem dort das Notstromaggregat ausgefallen war.
Für Montag und Dienstag strichen die Fluggesellschaften nach Angaben des Internetdienstes FlightAware mehr als 15.000 Flüge. Auch der Präsidentschaftswahlkampf wurde unterbrochen.