Präsidenten von Aserbaidschan und der Slowakei besuchen Burg Devín in Bratislava VIDEO
Bratislava, 8. Dezember, AZERTAC
Der Präsident der Republik Aserbaidschan Ilham Aliyev und der Präsident der Slowakischen Republik Peter Pellegrini besuchten am 8. Dezember die Burg Devín in Bratislava.
AZERTAC zufolge wurde das aserbaidschanische Staatsoberhaupt über die alte Burg informiert, die an der Stelle liegt, an der die Flüsse Morava und Donau zusammenfließen.
Man teilte mit, dass die Burg Devín, eines der Symbole der Slowakei, auf der Liste der nationalen Kulturdenkmäler des Landes steht. In schriftlichen Quellen wird der Name Devín erstmals in Chroniken aus dem Jahr 864 erwähnt. Die Burg spielte in der Geschichte Großmährens (822–907) eine bedeutende Rolle. Im 13. Jahrhundert war Devín die königliche Burg und Grenzfestung der Ungarn. 1809 ließ Napoleons Armee die Burg sprengen. 1896 wurde an der Stelle der Zerstörung ein Denkmal errichtet. Nach dem Ersten Weltkrieg wurden auf dem Massiv über den Burgresten die ersten Höhlen entdeckt. In diesem Gebiet wurden insgesamt über ein Jahrhundert hinweg archäologische Forschungen mit Unterbrechungen durchgeführt. Über Jahrtausende war die Burg Devín sowohl Wohnort für frühe Menschen als auch Versammlungsort für Händler und Krieger.