Aserbaidschan und Usbekistan schaffen strategische Brücke zwischen Zentralasien und Südkaukasus
Baku, 24. August, AZERTAC
Der Staatsbesuch von Präsident Ilham Aliyev in Usbekistan hat erneut gezeigt, dass sich die Beziehungen zwischen den beiden Bruderstaaten zu einer umfassenden Plattform für Wirtschaft, Investitionen, Verkehr, Energie und regionale Zusammenarbeit entwickelt haben. Das erklärte die Abgeordnete des aserbaidschanischen Parlaments, Mehriban Valiyeva, gegenüber AZERTAC.
Sie betonte, dass der geplante Ausbau des bilateralen Handels auf eine Milliarde US-Dollar sowie der Mittlere Korridor, die Transporte über das Kaspische Meer und neue Logistikprojekte die strategische Bedeutung der Beziehungen weiter erhöhen.
Valiyeva hob zudem die vielfältige Zusammenarbeit in den Bereichen Energie, Verkehr, Investitionen, Tourismus, Bergbau, Automobilindustrie, Landwirtschaft, Bankwesen und Öl und Gas hervor. Besonders wichtig sei Usbekistans Unterstützung beim Wiederaufbau der befreiten Gebiete Aserbaidschans, darunter der Bau einer Schule mit 960 Plätzen in Füsuli und Investitionen in eine Textilfabrik in Khankendi.
Nach Einschätzung der Abgeordneten ergänzen sich die wirtschaftlichen und geografischen Möglichkeiten beider Länder. Aserbaidschan fungiere als wichtige Verbindung zwischen Südkaukasus und Zentralasien, während Usbekistan eine zentrale wirtschaftliche und demografische Rolle in Zentralasien einnehme. Ihre engere Zusammenarbeit könne daher über die bilateralen Beziehungen hinaus die regionale geowirtschaftliche und geopolitische Entwicklung prägen.