Aserbaidschanisch –türkische Beziehungen können für andere Länder als Vorbild hingestellt werden
Baku, den 19. Januar (AZERTAG). AZERTAG zufolge hat sich die zu einem Besuch in unserem Land weilende Delegation um den Leiter der türkisch-aserbaidschanischen interparlamentarischen Freundschaftsgruppe der Großen Nationalversammlung der Türkei Nejdet Ünüvar am 19. Januar mit dem Vorsitzenden von Milli Medschlis Ogtay Asadov getroffen.
Ogtay Asadov äußerte sich zuversichtlich, dass der Besuch von Mitgliedern der Freundschaftsgruppe in Aserbaidschan zur Vertiefung der bilateralen Beziehungen beitragen wird.
Es wurde festgestellt, dass die Beziehungen zwischen den beiden Bruderländern auf hohem Niveau sind, und diese für andere Länder als Vorbild hingestellt werden können. O.Asadov unterstrich zudem eine besondere Rolle des Staatschefs bei der Entwicklung der Beziehungen auf der strategischen Partnerschaftsebene. Der Erfolg der Türkei ist unser Erfolg, der Stein, der ihr in ihren Garten geworfen ist, ist der Stein, der Aserbaidschan in seinen Garten geworfen ist.
Vorsitzender von Milli Medschlis sagte ferner, dass die Öffentlichkeit von den beiden Ländern über die Besprechung des sogenannten “Völkermord” an den Armeniern in Unruhe ist. Das Problem der Türkei ist das Problem Aserbaidschans. Was den sogenannten “Völkermord” an den Armeniern angeht, vertreten die aserbaidschnische Öffentlichkeit und Macht eine eindeutige Position zu dieser Frage.
Nejdet Ünüvar erinnerte an den Ausdruck von Atatürk “Die Freude Aserbaidschans ist unsere Freude, seine Trauer ist unsere Trauer” und den Gedanken vom Nationaleader Heydar Aliyev “Eine Nation, zwei Staaten”. Der Gast ging davon aus, dass die Aktivitäten von aserbaidschanischen und türkischen Diaspora bei der Lösung gemeinsamer Probleme die Forderung des Tages ist.
Bei dem Trteffen fand auch ein ausführlicher Gedankenaustausch über die Fragen vom beiderseitigen Interesse statt.