Botschaft aus dem Schuscha-Forum an die Welt
Baku, 31. Juli, AZERTAC
Die Zeiten ändern sich, Technologien entwickeln sich rasant – doch eine Wahrheit bleibt bestehen: die Macht des Wortes. Eines der größten Probleme unserer Zeit ist die Unterscheidung zwischen wahrer und falscher Information. Aus diesem Grund war das im Juli dieses Jahres in Schuscha abgehaltene III. Globale Medienforum ein bedeutender und zeitgemäßer Schritt.
Schuscha, die Wiege der aserbaidschanischen Kultur, verwandelte sich diesmal in ein Zentrum der globalen Medienwelt. Journalisten, Experten und Vertreter internationaler Organisationen aus über 50 Ländern kamen zusammen, um Wege zur Bekämpfung von Desinformation im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz, die Rolle der Medien sowie Fragen der Informationssicherheit zu diskutieren.
In seiner Ansprache an die Teilnehmer des Forums richtete Präsident Ilham Aliyev seine Worte nicht nur an ein Land, sondern an die gesamte Welt. Er betonte, dass in einer Zeit, in der Informationskriege geführt werden, den Journalisten und Medienorganisationen eine noch größere Verantwortung zukommt. Das Wort sei nicht nur ein Mittel der Informationsübermittlung – es sei auch eine Kraft, ein Weg zur Wahrheit.
In den im Rahmen des Forums abgehaltenen Podiumsdiskussionen wurden die ethischen Grenzen Künstlicher Intelligenz, die Auswirkungen sozialer Medien und die Bedrohungen durch Desinformation für die globale Stabilität offen diskutiert. Im Mittelpunkt aller Diskussionen stand ein zentrales Anliegen: In einer Zeit sich rasant wandelnder Technologien müssen der Mensch selbst, sein Gewissen und seine Werte im Vordergrund stehen.
Schuscha ist heute nicht nur die Kulturhauptstadt Aserbaidschans, sondern auch eine Plattform, die weltweit zum Frieden, zum Wort und zu transparenter Information aufruft. Es ist mit Zuversicht zu sagen, dass die hier geäußerten Gedanken, Sorgen und Vorschläge die künftige Entwicklung der globalen Medienlandschaft maßgeblich mitgestalten werden.
Mehbuba Mehdiyeva
Wissenschaftliche Expertin