CAERC-Vertreter nimmt an Konferenz zur Finanzstabilität in Wien teil
Baku, 23. Oktober, AZERTAC
Raschad Najafli, stellvertretender Leiter der Abteilung für Wirtschaftsanalysen des Zentrums für Analyse von Wirtschaftsreformen und Kommunikation (CAERC), hat an einer internationalen Konferenz zur Finanzstabilität und zum Umgang mit Finanzkrisen im Zeitalter digitaler Finanzdienstleistungen und künstlicher Intelligenz in Wien teilgenommen.
Die Konferenz wurde gemeinsam von der Österreichischen Nationalbank (OeNB), dem Europäischen Geld- und Finanzforum (SUERF), dem Wiener Institut für Internationale Wirtschaftsvergleiche und dem Finanzstabilitätsprogramm der Yale University organisiert.
Im Mittelpunkt standen die Auswirkungen künstlicher Intelligenz und digitaler Finanzdienstleistungen auf den Bankensektor und die Finanzstabilität. Experten betonten, dass KI neue Möglichkeiten für das Risikomanagement, eine schnellere Datenanalyse und verbesserte Kontrollmechanismen bietet, zugleich aber auch neue systemische Risiken mit sich bringen kann.
Die Konferenz wurde von Thomas Steiner, Mitglied des Direktoriums der Österreichischen Nationalbank, eröffnet. Klaas Knot, ehemaliger Präsident der niederländischen Zentralbank und früherer Vorsitzender des Finanzstabilitätsrats (FSB), sprach über systemische Risiken der Finanzintermediation durch Nichtbanken und deren mögliche Auswirkungen auf die globale Finanzstabilität.
An der Veranstaltung nahmen hochrangige Vertreter unter anderem der Europäischen Zentralbank, der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich, des Internationalen Währungsfonds, der Deutschen Bundesbank, der Bank of England, der Europäischen Bankenaufsichtsbehörde sowie von Yale University, Frankfurt School of Finance & Management, Raiffeisen Bank International und Erste Bank teil.