Es ist zwei Jahre her gewesen, dass es zu April-Gefechten kam
Baku, 2. April, AZERTAC
Es ist zwei Jahre her gewesen, dass es zu April-Gefechten 2016 kam.
Das erklärte der Pressesprecher des Verteidigungsministeriums, Oberst Vagif Dargahly in seinem Artikel, berichtet die Nachrichtenagentur AZERTAC.
Im Artikel heißt es: “In der Nacht von 2. bis 5. April wurden fast alle Stellungen der aserbaidschanischen Streitkräfte entlang der Kontaktlinie von armenischen Verbänden mit großkalibrigen Maschinengewehren, Mörsern, Panzerfäusten und schwerer Artillerie beschossen. Zur gleichen Zeit nahmen armenische Verbände dicht besiedelte aserbaidschanische Dörfer unter Feuer, die in der Nähe der Frontlinie liegen. Dabei wurden mehrere aserbaidschanische Zivilisten getötet oder verletzt.
Die Analyse von Ursachen und Folgen der April- Ereignisse zeigen, dass es keinen Zweifel besteht, dass die Eskalation der Spannungen an der Frontlinie von 2. bis 5. April 2016 und der Versuch Armeniens, weitere provozierende Attacke gegen Aserbaidschan zu übergehen, von der armenischen Seite im voraus geplant worden waren.
Die Streitkräfte Armeniens führten sofort nach dem Pariser Treffen der aserbaidschanischen und armenischen Präsidenten im Oktober 2014 die großangelegten Militärübungen mit Teilnahme von mehr als 46.000 Soldaten und mehr als 5.000 Techniken in den besetzten Gebieten Aserbaidschans durch. Im November desselben Jahres hatte der aus der Militärbasis Erebuni dislozierten armenische Kampfhelikopter des Typs Mi-24 versucht, etwa 1700 Meter im Nordosten des Dorfes Kengerli in der aserbaidschanischen Region Agdam die Stellungen der Aserbaidschanischen Armee anzugreifen. Daraufhin wurde der feindliche Kampfhubschrauber mit Gegenfeuer der aserbaidschanischen Streitkräfte abgeschossen.
Die Führung der aserbaidschanischen Streitkräfte ergriff Gegenmaßnahmen, um diese provozierenden Attacken des Gegners im Frontbereich um Agdere, Terter, Agdam und Fuzuli-Khojavend zurückzuschlagen und die Sicherheit der Zivilbevölkerung zu gewährleisten. Bei einem schnellen Gegenangriff wurden die Verteidigungsanlagen der armenischen Streitkräfte an der vorderen Linie durchbrochen. Eine Reihe strategischer Höhen und Siedlungen wurden vollständig vom Feind befreit. Darüber hinaus hatte man umliegende Höhen nahe des Dorfes Talysch von den feindlichen Kräften befreit - darunter die Ortschaft Seysulan. Mehr als 2000 ha große Fläche in den Rayons Fizuli, Jabrayil und Agdere wurden vollständig vom Feind befreit. Auch die strategisch wichtige Höhe "Lele Tepe" (Lele Hügel) wurde unter Kontrolle der aserbaidschanischen Streitkräfte, um die Stadt Horadiz und ein großes Gebiet im Bezirk Fizuli vor feindlichen Truppen zu schützen. Auf diesen Höhen und entlang der neuen Verteidigungslinie wurden Verstärkungsarbeiten durchgeführt. In den neuen Stellungen hob man Schützengräben aus und baute Befestigungen aus.
Bei den April-Gefechten wurden 320 armenische Soldaten getötet, 500 weitere verletzt. Man hatte ca. 30 Panzer und 25 Artillerie- und Kampfunterstützungsanlagen des Gegners zerstört.“