EU-Kommissar: Aserbaidschan verfolgt ehrgeizige Pläne für regionale Vernetzung
Baku, 2. Oktober, AZERTAC
Im Rahmen des hochrangigen Energiedialogs zwischen Aserbaidschan und der EU in Brüssel wurden Möglichkeiten für eine stärkere Zusammenarbeit im Bereich erneuerbarer Energien und der regionalen Energieverbindungen erörtert.
EU-Energiekommissar Dan Jørgensen betonte, dass Aserbaidschan über großes Potenzial bei erneuerbaren Energien und der regionalen Vernetzung verfüge. Europäische Technologien, Ausrüstung, Fachwissen und Investitionen könnten zur Umsetzung der ehrgeizigen Vorhaben Aserbaidschans beitragen.
Aserbaidschan arbeitet mit ausländischen und privaten Unternehmen daran, den Anteil von Wind- und Solarenergie bis 2030 auf 38,7 Prozent zu erhöhen. Neue Energieverbindungen mit dem Südkaukasus, Zentralasien, der Türkei und Europa eröffneten europäischen Unternehmen zudem neue Möglichkeiten bei der Stromerzeugung und -übertragung.
Aserbaidschans Energieminister Parviz Schahbazov verwies auf die Bedeutung grüner Energiekorridore für die Ausweitung der Zusammenarbeit mit Zentralasien und Europa.
Im Mittelpunkt standen zudem der Korridor Kaspisches Meer–Schwarzes Meer–Europa, mögliche Investitionen sowie neue Projekte im Bereich erneuerbarer Energien und Energieeffizienz.