Fotoausstellung zum Völkermord von Chodschali in Istanbul
Istanbul, 15. Februar, AZERTAC
Vom 24. bis 26. Februar wird in der U-Bahnstation Yenikapi in Istanbul eine Fotoausstellung gewidmet dem 28. Jahrestag des Völkermords von Chodschali statt, wie das Istanbuler Büro von AZERTAC mitteilt.
Es sei erwähnt, dass eine ähnliche Ausstellung auch an der türkischen Biruni-Universität eröffnet werden wird.
Beide Fotoausstellungen werden die auf Initiative und mit Organisationsunterstützung des aserbaidschanischen Generalkonsulats in Istanbul stattfinden.
Die Streitkräfte Armeniens griffen in der Nacht vom 25. bis 26. Februar 1992 mit direkter Teilnahme von Einheiten des zu jenem Zeitpunkt in der Stadt Chankendi der Berg-Karabach Region der Republik Aserbaidschan stationierten alt-sowjetischen 366.Motorschützenregiments, die Stadt Chodschali in Bergkarabach an. Die armenischen Einheiten machten die Stadt Chodschali dem Erdboden gleich. Die Stadt wurde völlig zerstört und niedergebrannt. Beim Sturm auf Chodschali wurde die friedliche Bevölkerung einem ungeheuerlichen Massaker unterworfen -Kinder, Frauen, Ältere, Kranke wurden mit besonderer Grausamkeit getötet. Bei diesem Kriegsverbrechen wurden insgesamt 613 Personen getötet, darunter: 106 -Frauen, 83 -Kinder, 70 -Ältere. 8 Familien sind völlig liquidiert. 56 Personen wurden mit besonderer Grausamkeit getötet. 130 Kinder haben einen Elternteil verloren. Durch diese Tragödie sind 487 friedliche Bewohner dieser Stadt verschiedenen Grades behindert. 1275 Zivilisten wurden gefangen genommen und erlitten schwere Demütigungen und Verletzungen in Gefangenschaft. Von 150 dieser Gefangenen fehlt bis heute jede Spur.