Im französischen Senat der Völkermord von Chodschali diskutiert
Baku, den 26. Februar (AZERTAG). Der Völkermord von Chodschali wurde im französischen Senat zur Diskussion gestellt.
AZERTAG zufolge wurden im Rahmen der Prozedur der Sitzung von Senat an die Regierung Fragen zu aktuellen Themen gestellt.
Stellvertretende Vorsitzende der französisch-kaukasischen Freundschaftsgruppe, Leiterin der französisch-aserbaidschanischen Arbeitsgruppe, Senator Frau Nathalie Goulet trat im Senat mit einer Erklärung über den Völkermord von Chodschali auf.
In ihrer Erklärung hat Senator Nathalie Goulet darauf hingewiesen, dass die französischen Medien der Frage der armenischen Aggression gegen Aserbaidschan nicht so eine große Aufmerksamkeit schenken. Es ist bekannt, dass infolge der armenischen Agression gegen Aserbaidschan die Region Berg-Karabach und an sie angrenzende 7 Bezirke annektiert, dreißig Tauesend Menschen getötet und eine Million Menschen aus ihren ständigen Wohnorten vertrieben wurden.
Der Senat wurde davon in Kenntnis gesetzt, dass die Armenier vor 20 Jahren in der aserbaidschanischen Stadt Chodschali 613 Zivilisten, darunter 106 Frauen, 63 Kinder und 70 Ältere mit unglaublicher Brutalität und Erbarmungslosigkeit getötet haben.
In vier Resolutionen des UN-Sicherheitsrates wird der bedingungslose Abzug von armenischen Truppen gefordert. Aber die armenische Seite hat diese internationalen Forderungen bisher noch nicht erfüllt, setzt ihre Annexionspolitik weiter fort.
Frankreich ist Ko-Vorsitzender der Minsker OSZE-Gruppe, die sich mit der Beilegung des armenisch-aserbaidschanischen Konflikts um Bergkarabach befaßt. Daher hat der Gesetzentwurf des Senats für die Bestrafung von denjenigen wegen der Verweigerung des ausgedachten “Völkermords an den Armeniern” bei unseren aserbaidschanischen Freunden eine proarmenische Vorstellung gemacht.
Deshalb muss es ganz als natürlich angesehen werden, falls Aserbaidschan auf den Ko-Vorsitz Frankreichs der Minsker OSZE-Gruppe verzichtet, betonte Frau Nathalie Goulet.
Nun habe ich eine Frage an Sie Herr Minister. Herr Minister, Können Sie vor unserer hohen Versammlung nochmals behaupten, dass Frankreich weiter auf seiner Position besteht, dass es die sogenannte “Republik Bergkarabach” nicht anerkennt, alle armenisch besetzten Gebiete Aserbaidschans befreit werden, alle Vertriebenen und Flüchtlinge zurückkehren und die territoriale Integrität Aserbaidschans wiederhergestellt werden müssen.
Korporationsminister Henri Reincourt hat die Frage so beantwortet. Die Position Frankreichs bleibt unverändert.