Italienischer TV-Sender RAI berichtet über Minenproblem und Wiederaufbau in Karabach
Rom, 6. September, AZERTAC
Der italienische Fernsehsender RAI hat einen Bericht über die Minenverseuchung und die laufenden Wiederaufbauprojekte in der aserbaidschanischen Region Karabach ausgestrahlt.
Barbara Carfagna, RAI-Korrespondentin besuchte die Region und beleuchtete die humanitären und ökologischen Folgen der Landminen, die zu den größten weltweit zählen. Vertreter der Agentur für Minenräumung ANAMA wiesen auf die Bedeutung internationaler Unterstützung sowie den Einsatz moderner Technologien bei der Räumung hin.
Der Bericht zeigte auch die Wiederaufbauarbeiten in Aghdam und Schuscha, darunter Restaurierungen historischer Stätten wie der Schuscha-Festung und dem Mausoleum von Molla Panah Vagif. Aghdam wurde von Hikmat Hajiyev, Berater des Präsidenten Aserbaidschans, als „Hiroshima des Kaukasus“ bezeichnet.
Hajiyev hob zudem die strategische Rolle italienischer Unternehmen in den befreiten Gebieten hervor, insbesondere des Unternehmens „Leonardo“. Auch Italiens Botschafter Luca Di Gianfrancesco betonte die wirtschaftliche Partnerschaft beider Länder im Energie- und Investitionsbereich.