Kasachstan, Aserbaidschan und Usbekistan bauen Zusammenarbeit beim Grünen Energiekorridor aus
Astana, 13. Mai, AZERTAC
Vertreter der Energiebehörden Kasachstans, Aserbaidschans und Usbekistans haben in Taschkent den aktuellen Stand des Projekts „Green Corridor Alliance“ zur Entwicklung der Produktion und Übertragung grüner Energie zwischen den drei Ländern erörtert.
Wie AZERTAC unter Berufung auf das kasachische Energieministerium berichtet, fand das trilaterale Treffen im Rahmen des Internationalen Energieforums „UEW 2026“ statt. Kasachstan wurde dabei vom stellvertretenden Energieminister Bakıtjan İlyas vertreten.
Nach seinen Angaben schafft das von den Staatschefs der drei Länder am Rande der COP29 in Baku unterzeichnete Abkommen die Grundlage für den Aufbau eines nachhaltigen Energiekorridors und den Ausbau des Handels mit sauberem Strom. Das Projekt sieht die effiziente Nutzung erneuerbarer Energiequellen, den Ausbau grenzüberschreitender Energieverbindungen sowie die Schaffung von Bedingungen für den Export grüner Elektrizität nach Europa und in andere Regionen vor.
Besonderes Augenmerk galt dem Ausbau der bestehenden Energieinfrastruktur sowie der Entwicklung neuer Stromübertragungsleitungen zur Integration der Energiesysteme Zentralasiens und des Südkaukasus.
Die Teilnehmer des Treffens betonten ihr Interesse an der weiteren Umsetzung des Projekts und an einer engeren Koordinierung gemeinsamer Maßnahmen zur Entwicklung des transregionalen Grünen Energiekorridors.