„Ligth your fire!“
Sabina Babayeva: „Ich möchte Herzen berühren“
Baku, den 12. Mai (AZERTAG). AZERTAG teilt mit, dass auf der Website eurovision.de ein Kurzinterview mit Sabina Babayeva veröffentlicht worden ist. AZERTAG stellt dieses Interview ihren Lesern vor. Große Verantwortung lastet auf den Schultern der 32-jährigen Sabina Babayeva, die in wenigen Tagen in ihrer Heimatstadt Baku den Titel Aserbaidschans beim Eurovision Song Contest verteidigt. Eine Rolle, mit der sie souverän umgeht, wie sie im Interview mit eurovision.de zeigt.
eurovision.de: Herzlichen Glückwunsch, dass du als Sängerin für das Siegerland von 2011 gewählt wurdest!
Sabina Babayeva: Vielen Dank, das war auch sehr schwer. Wir hatten eine extrem harte Vorauswahl mit mehr als 100 Sängern, die sich beworben hatten. Wir hatten insgesamt acht
eurovision.de: Wie viele Oktaven umfasst deine Stimme?
Sabina: (lacht) Ich habe nicht gezählt. Auf jeden Fall komme ich aus einer musikalischen Familie. Meine Mutter spielt Klavier, sie hat mir als Kind Musik nahegebracht. Mein Großvater war Sänger und meine kleine Schwester singt auch.
eurovision.de: Viele Millionen Zuschauer werden im Finale verfolgen, wie du in deiner Heimatstadt Baku den Titel verteidigst. Wie bereitest du dich auf diese 180 Sekunden vor?
Sabina: Wir haben natürlich Proben für diesen wichtigen Auftritt. Aber die größte und beste Vorbereitung findet in meinem Herzen statt. Denn mein Ziel ist es, meine Gefühle mit dem Publikum zu teilen. Und ihre Herzen zu berühren. Daran arbeite ich. In meinem Song „When The Music Dies“ geht es um Gefühle, Emotionen, Trauer und Liebe.
eurovision.de: In deinem offiziellen Video berührst du eine Menge Eis. Was willst du damit ausdrücken?
Sabina: Es geht darin um den Mann, den ich liebe. Er ist wie aus Eis. Und ich versuche, ihn aufzutauen. Es gelingt mir nicht. Wer weiß, vielleicht gelingt mir das doch noch nach dem Finale!
eneurovision.de: Welche anderen Beiträge gefallen dir aus diesem ESC-Jahrgang?
Sabina: Ich habe noch nicht alle gehört, aber Georgien gefällt mir gut. Ich mag Joan Frankas Gute-Laune-Lied aus den Niederlanden. Und natürlich mag ich Željko Joksimovic aus Serbien. Ich mag sein lyrisches, warmes Timbre.
eurovision.de: Welche Musik hörst du am liebsten?
Sabina: Ich mochte immer am liebsten afroamerikanische Künstler, wie Aretha Franklin, Ella Fitzgerald, Whitney Houston und George Benson. Das war meine Schule.
eurovision.de: Was kommt nach dem Song Contest, was hast du geplant?
Sabina: Ich hoffe, ich werde weiter singen!