Mehr als 20.000 Todesopfer nach den katastrophalen Erdbeben in der Türkei
Baku, 10. Februar, AZERTAC
Die katastrophalen Beben im türkisch-syrischen Grenzgebiet hat allen in der Türkei schon mehr als 20.000 Menschenleben gefordert, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu in der Nacht zu Samstag.
In der Türkei sind bis jetzt demnach 20.213 Todesopfer geborgen worden. Laut Anadolu sind bisher 80.052 Verletzte gezählt worden.
22:30
Vier Tage nach dem verheerenden Erdbeben in der Türkei ist die Zahl der Toten auf etwa 19.388 gestiegen. Die Zahl der Verletzten lag bei 77. 771.
AZERTAC zufolge gab diese Zahlen der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan bei seinem Besuch in der Erdbebenregion in Malatya bekannt.
Alleine in der südosttürkischen Millionenstadt Gaziantep seien 944 von insgesamt mehr als 6.400 Gebäuden zerstört worden.
Die Rettungskräfte kämpfen gegen die Zeit. Mit jeder Stunde, die seit dem Erdbeben verstreicht, sinken die Chancen, noch Lebende unter den Trümmern zu finden. Mehr als 140.000 Helfer sind in der Türkei nach Regierungsangaben im Einsatz. Sie werden von Suchhunden unterstützt.
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Die Zahl der Toten in der Türkei nochmals um mehrere tausend Opfer gestiegen. Inzwischen gebe es dort 17.674 bestätigte Todesopfer. Und die Zahl der Verletzten ist auf 72.879 gestiegen.
AZERTAC zufolge sagte dies der türkische Vizepräsident Fuad Oktay bei einer Pressemitteilung.
Hier sei erwähnt, dass am 6. Februar um 04:17 Uhr Ortszeit zwei Erdbeben der Stärke 7,7 im türkischen Distrikt Pazarcık in der Provinz Kahramanmaraş und um 13:24 im Distrikt Elbistan registriert. Das Erdbeben mit einer Tiefe von 7 Kilometern richtete in 10 Provinzen schwere Zerstörungen an. In zehn vom Erdbeben betroffenen Provinzen wurde ein dreimonatiger Notstand verhängt. Auch in der Türkei wurde eine Trauerwoche angekündigt.
Auch in den medizinischen Einrichtungen Aserbaidschans sind etwa 2.000 Betten für die Behandlung der bei dem verheerenden Erdbeben Verletzten zur Verfügung gestellt.