Premierminister Asadov: Aserbaidschan setzt auf Klimaschutz und internationale Kooperation
Astana, 22. April, AZERTAC
Der Regionalen Ökologische Gipfel (RES-2026), initiiert vom Präsidenten der Republik Kasachstan, ist am 22. April in Astana eröffnet worden.
Der Premierminister der Republik Aserbaidschan, Ali Asadov, nahm ebenfalls an dem Gipfel teil.
Die Teilnehmer besichtigten die Ausstellungspavillons des Regionalen Ökologischen Gipfels 2026, darunter auch den von Aserbaidschan.
In seiner Rede im Plenum betonte Ali Asadov, dass Aserbaidschan dem Umwelt- und Klimaschutz als integraler Bestandteil der nationalen und internationalen Agenda für nachhaltige Entwicklung große Bedeutung beimisst.
Er verwies darauf, dass die Ausrichtung der COP29 in Baku den wichtigsten Beitrag des Landes zur Bündelung internationaler Anstrengungen in zentralen Fragen der globalen Klimapolitik darstelle.
Ein Schwerpunkt seiner Ausführungen waren Fragen der Wassersicherheit. Angesichts wachsender globaler Herausforderungen durch den Klimawandel, zunehmender Süßwasserknappheit und steigender Belastung der Wasserressourcen bleibe Wassersicherheit eine Priorität auf der internationalen Agenda.
In diesem Zusammenhang bekundete Aserbaidschan seine Unterstützung für die Initiative Kasachstans zur Schaffung einer spezialisierten internationalen Wasserorganisation unter dem Dach der Vereinten Nationen.
Mit Blick auf Umweltprobleme im Kaspisches Meer hob der Premierminister hervor, dass der rapide Rückgang des Wasserstands zu den drängendsten Herausforderungen gehöre.
Er bekräftigte die Verpflichtung Aserbaidschans zur regionalen Zusammenarbeit und verwies auf die konsequenten Bemühungen zur Stärkung der Kooperation zwischen den Anrainerstaaten des Kaspischen Meeres.
Zudem teilte er mit, dass auf Initiative Aserbaidschans bilaterale Arbeitsgruppen mit Kasachstan, Russland und Turkmenistan eingerichtet worden seien, um die Ursachen des sinkenden Wasserstands zu untersuchen und Gegenmaßnahmen zu erarbeiten.
Asadov verwies ferner auf klimatische Faktoren der Umweltdegradation und die in Aserbaidschan umgesetzten Maßnahmen, darunter die Entwicklung erneuerbarer Energien und die Förderung der Energiewende. Besonderes Augenmerk gelte der Schaffung grüner Energiezonen in den befreiten Gebieten, in denen Wasserkraftprojekte umgesetzt würden.
Darüber hinaus bereite sich Aserbaidschan auf die Ausrichtung des Weltstädteforums 2026 im Mai sowie des Welttags der Umwelt im Juni vor.
Abschließend betonte der Premierminister, Aserbaidschan bleibe den Prinzipien internationaler Zusammenarbeit verpflichtet und sei bereit, aktiv zur Erreichung gemeinsamer Ziele beizutragen.