Syrische Sicherheitskräfte feuern auf Demonstranten
Baku, den 15. Juli (AZERTAG). Hunderttausende säumen die Straßen Syriens, um gegen Präsident Assad zu demonstrieren. Dieser beantwortet die Proteste offenbar erneut mit brutaler Gewalt: Augenzeugen zufolge schossen Sicherheitskräfte in die Menge, sieben Menschen seien getötet worden.
Die syrische Regierung lässt offenbar wieder auf Demonstranten schießen. Sicherheitskräfte töteten nach Angaben der Opposition mindestens drei Demonstranten. Die tödlichen Schüsse seien in der Stadt Idlib im Norden des Landes gefallen. Gegenüber der Agentur AFP berichteten Menschenrechtler sogar von sieben Toten in ganz Syrien.
Die Sicherheitskräfte hätten mit scharfer Munition das Feuer auf Demonstrationen im Viertel Kabun der Hauptstadt Damaskus eröffnet, sagte demnach ein Vertreter der syrischen Menschenrechtsliga per Telefon. Dabei seien zwei Menschen getötet worden. Zwei weitere Menschen seien in der Stadt Daraa von Sicherheitskräften getötet worden.
In Syrien forderten Hunderttausende die Absetzung von Präsident Baschar al-Assad. Oppositionsgruppen hatten zu den Protesten aufgerufen. Sicherheitskräfte errichteten nach Angaben der Opposition Barrikaden in Damaskus und Vororten, um Menschenansammlungen zu verhindern.
In Syrien forderten Hunderttausende die Absetzung von Präsident Baschar al-Assad. Oppositionsgruppen hatten zu den Protesten aufgerufen. Sicherheitskräfte errichteten nach Angaben der Opposition Barrikaden in Damaskus und Vororten, um Menschenansammlungen zu verhindern.
Nach Angaben von Menschenrechtsgruppen sind bei den Unruhen der vergangenen Monate in Syrien mehr als 1400 Menschen getötet worden, rund 12.000 weitere wurden festgenommen. Die Demonstrationen gegen das Regime begannen Mitte März, seither gibt es immer wieder große Kundgebungen nach dem Mittagsgebet am Freitag.