UNESCO-Vertreter: Aserbaidschan hat sich als erfolgreicher Gastgeber internationaler Großveranstaltungen bewährt
Baku, 15. Mai, AZERTAC
„Die Entscheidung, das WUF13 in Baku auszurichten, erscheint aus mehreren Perspektiven völlig logisch. Aserbaidschan hat bereits seine Fähigkeit zur Organisation groß angelegter internationaler Veranstaltungen unter Beweis gestellt. Insbesondere die logistischen Möglichkeiten, die institutionelle Koordination und die Fähigkeit zur Steuerung komplexer internationaler Prozesse, die während der COP29 demonstriert wurden, haben dies deutlich gezeigt. Natürlich ist dieses Potenzial nicht zufällig entstanden. Wichtiger erscheint mir jedoch ein anderer Aspekt: Heute gewinnt Aserbaidschan internationales Ansehen nicht nur als Gastgeberland, sondern auch als ‚eine Seite, die zuhören kann‘. Die klare und konsequente strategische Vision von Präsident Ilham Aliyev spielt in diesem Prozess eine entscheidende Rolle“, sagte Benedetto Zacchiroli, Leiter von DiverCity, UNESCO-ICCAR-Jugendcamp für inklusive und nachhaltige Städte, sowie Präsident der Europäischen Städtekoalition gegen Rassismus (ECCAR), in seinem Interview mit AZERTAC.
Er betonte, dass sich Aserbaidschan als globale Dialogplattform etabliert habe – als ein Raum, in dem unterschiedliche Meinungen, verschiedene Ideen und Interessen zusammenkommen.
„Es geht nicht nur darum, einen physischen Veranstaltungsort bereitzustellen. Die Hauptfrage besteht darin, Bedingungen für echten Dialog, gegenseitiges Verständnis und Zusammenarbeit zu schaffen. Das ist heute besonders wichtig, weil viele internationale Foren Gefahr laufen, sich eher in parallele Monologe als in gegenseitigen Dialog zu verwandeln.
Meiner Ansicht nach zeigt die Austragung des WUF13 in Baku die Anerkennung, dass Fragen der Stadtentwicklung nicht aus nur einer Perspektive gelöst werden können und dass die wichtigste Rolle des Gastgeberlandes darin besteht, Voraussetzungen für einen aufrichtigen und offenen Dialog zu schaffen. Aserbaidschan versteht diesen Ansatz eindeutig sehr gut. Deshalb vermittelt Baku den Eindruck, nicht nur aus organisatorischer Sicht, sondern auch hinsichtlich des Inhalts und des strategischen Ansatzes die richtige Wahl für dieses Forum zu sein“, fügte Zacchiroli hinzu.