Venezuelas Präsident Nikolas Maduro zu Besuch in Türkei
Baku, 6. Oktober AZERTAC
Der Staatspräsident von Venezuela, Nikolas Maduro führt offizielle Kontakte in der Türkei.
Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan begrüßte Maduro vor dem Staatspräsidiumskomplex in Ankara. An der offiziellen Begrüßungszeremonie nahmen auch Außenminister Mevlüt Cavusoglu, Minister für Agrar- und Tierzucht Ahmet Esref Fakibaba und Minister für Umwelt- und Städtebau, Mehmet Özhaseki teil.
Anschließend führten Erdogan und Maduro ein Gespräch unter vier Augen. Dabei wurden bilaterale Beziehungen und regionale Entwicklungen erörtert. Nach der Unterredung fand eine Pressekonferenz statt.
Nach Worten von Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan wünsche sich die Türkei ohne einen Unterschied zu machen, dass alle ihre lateinischen Freunde in Frieden und Wohl leben. Sie würden ein Einmischen aus dem Ausland nicht richtig finden. Dies sagte Erdogan auf der gemeinsamen Pressekonferenz mit dem venezolanischen Staatschef Nicolas Maduro. Erdogan kritisiert auch jene Länder, die sich in die inneren Angelegenheiten von Venezuela einmischen. Der Staatspräsident setzte seine Worte wie folgt fort: “Wir finden ein Einmischen aus dem Ausland nicht richtig. Es ist eine Tatsache sowohl unserer Diplomatie als auch unserer internationalen Politik, was ich es als nützlich sehe, es hier zu erwähnen.“
Sie würden daran glauben, dass es keine Macht über dem Willen des Volkes gibt, sagte Erdogan und führte weiter wie folgt aus: “Wir denken, dass ein Einmischen aus dem Ausland sehr oft die Lage weiter verschärft. Unsere Hoffnung ist, dass die in jüngster Zeit in Venezuela erlebten Probleme durch Dialog und Konsens gelöst werden.“
Der venezolanische Staatschef Nicolas Maduro hat gesagt, dass die Welt grösser ist als ein paar Staaten. “Ich denke, dass auf der Welt neue Machtzentren und Pole entstehen werden, die auf Zusammenarbeit, Frieden und Gleichheit beruhen. Somit wird die Welt eine neue Machtbalance haben“ so Maduro.