Verbrechen an Aserbaidschanern von 1918 werden niemals vergessen
Baku, 31. März, AZERTAC
Die verdiente Lehrerin Irada Aliyeva sagte in ihrer Erklärung gegenüber AZERTAC, dass die Massaker an der aserbaidschanischen Bevölkerung im März und April 1918 niemals in Vergessenheit geraten werden.
Allein in Baku wurden damals unter der Herrschaft von bolschewistisch-armenischen Einheiten über 50.000 Menschen getötet, Wohnviertel zerstört, historische Gebäude wie das Gebäude „Ismailiyya“ und der Tagiyev-Theater sowie Moscheen und Zeitungsredaktionen in Brand gesetzt.
Auch in den Regionen Schamachi und Guba starben tausende Menschen: In Schamachi wurden rund 7.000 Menschen getötet, 86 von 120 Dörfern zerstört; in Guba über 4.000 Menschen getötet, 122 Dörfer vernichtet und 2.750 Häuser niedergebrannt. Bei Ausgrabungen im Jahr 2007 in Guba wurden Massengräber mit rund 500 Schädeln entdeckt, darunter über 50 von Kindern und mehr als 100 von Frauen.
Frau Aliyeva hob zudem hervor, dass die aserbaidschanische Regierung unter Präsident Heydar Aliyev und Präsident Ilham Aliyev Maßnahmen ergriffen hat, um diese Ereignisse international bekannt zu machen, historische Forschung zu fördern und die Erinnerung an die Opfer zu bewahren. Der 31. März wurde 1998 offiziell zum Tag des Völkermords an den Aserbaidschanern erklärt, und 2013 wurde das „Guba-Gedenkkomplex“ eröffnet.
Die Lehrerin betonte abschließend: „Unser Volk wird diese Verbrechen niemals vergessen und als starkes, widerstandsfähiges Volk weiterleben.“