Vitamin D macht die Menschen glücklich
Baku, den 20. Januar (AZERTAG). Vitamin D soll gegen Diabetes, Knochenschwund und Krebs helfen. Experten empfehlen eine erhöhte Tagesdosis - vor allem für Ältere und gegen Depressionen.
Gerade bei dämmrigem Winterwetter leiden viele Menschen unter mangelnder Sonnenbestrahlung. Und das nicht ohne Grund. Unser Wohlbefinden und unsere Gesundheit hängen direkt mit dem UV-B-Licht der Sonne zusammen. Durch den Einfluss von Sonnenlicht werden bis zu 90 Prozent des vom Organismus benötigten Vitamin D in der Haut gebildet.
Es kann aber auch über Nahrungsmittel aufgenommen werden. Vor allem fetthaltige Fische wie Hering oder Makrele können die Produktion fördern. In deutlich geringerem Maße enthalten auch Leber, Pilze und Eigelb Vitamin D. Das fettlösliche Vitamin stärkt Knochen und Zähne und soll auch als ein Schutzfaktor gegen Diabetes, Krebs und verschiedenste Herz-Kreislauf-Erkrankungen wirken. Es hat aber auch einen bedeutenden Effekt auf die Psyche des Menschen.
Einer amerikanischen Studie aus dem Journal „Mayo Clinic Proceedings“ zufolge soll Mangel an Vitamin D direkt mit Depressionen zusammenhängen. Forscher des UT Southwestern Medical Center in Dallas (Texas) untersuchten Werte von fast 12.600 Patienten über vier Jahre. Anhand der Befunde kamen E. Sherwood Brown und seine Kollegen vom Cooper-Institut zu dem Schluss: Hohe Vitamin-D-Werte hängen direkt mit einem niedrigeren Risiko für Depressionen zusammen.