Die Aserbaidschanische Staatliche Nachrichtenagentur

Warum Menschen auf alten Fotos nicht lächeln?

 

Baku, 21. Januar, AZERTAC

In den Jahren zwischen 1835 und 1839 entwickelte der französische Maler Louis Jacques Mandé Daguerre ein Verfahren, welches Bilder auf Eisenplatten selbstständig projizieren konnte.

Er nutzte dafür Chemikalien, wie Jodsilber - welches sich durch Lichteinwirkung verfärbte und dadurch die Konturen des Objektes annahm. Dazu wurden anfangs versilberte Kupferplatten verwendet, welchen man Joddampf aussetzte.

Das daraus gewonnene Jodsilber auf den Platten war so lichtempfindlich, dass das Licht und somit die Informationen des eingefangenen Objektes abgebildet und nachgestellt werden konnte. Dies geschah allerdings in Schwarz Weiß.

Dieses Verfahren, welches man Daguerreotypie nannte, revolutionierte die Kunst- und Fotowelt.

Denn von nun an, konnten echte Fotos durch ein physikalisch chemisches Verfahren hergestellt werden.

Mit dem Verfahren kam auch ein neuer Begriff in der Physik auf, die Belichtungszeit.

Gemeint ist damit, die Zeit - welche verstreichen muss - bis die Chemikalien in der Platte die gewünschte Reaktion durchgeführt haben.

Und dies ist der Hauptgrund dafür, warum früher niemand auf Fotos gelächelt hat.

Ist dir schon einmal aufgefallen, dass die Menschen auf alten Fotos nicht lächeln?

Und hast du dich auch schon einmal gefragt, warum sie das nicht taten?

Denn im Grunde genommen ist es doch so, dass man heute auf Bildern lächelt.

Warum man eben dies früher nicht tat, erfährst du in diesem Beitrag, wie AZERTAC unter Berufung auf ausländische Massenmedien berichtete.

1. Die Menschen lächelten früher auf Fotos nicht, weil es eine Qual war

Heute machst du ein Foto und brauchst dafür 2 Sekunden.

Früher brauchte man dafür circa 10 bis 20 Minuten.

Denn die Zeit, welche die Chemikalien brauchte um zu wirken, waren eben 20 Minuten.

Im Klartext heißt das…

Vor die Kamera setzen und 20 Minuten nicht bewegen. Der Fotograf läuft mit einer Stoppuhr herum und prüft die Zeit.

Nach 20 Minuten ist durch die Lichteinwirkung und Chemikalienreaktion ein Bild auf der Platte vorhanden.

Das heißt aber auch…

20 Minuten nicht bewegen. Denn sobald du dich bewegst, wird ein anderes Bild auf die Platte geworfen und die Chemikalien verwischen das Bild.

Es war damals sogar so, dass die Menschen künstlich fixiert worden.

Die Fotografen dieser Zeit hatten Kopfspangen, welchen sie ihren Kunden anlegten.

Dadurch wurde erreicht, dass ihre Kunden den Kopf überhaupt nicht drehen und wenden konnten.

Kurz mal kratzen, Schweiß abwischen oder tief durchatmen - all das gab es für 20 Minuten nicht.

Es muss grausam gewesen sein, 20 Minuten ganz bewusst und still dazu zu sitzen.

Und nun stell dir einmal vor, dass die Leute gelächelt hätten.

Nach circa 30 Sekunden hätten sie einen Krampf im Gesicht bekommen.

Dieses Lächeln hätten sie niemals für 20 Minuten durchalten können.

Und deshalb taten sie es auch nicht.

Aber es gibt noch mehr Gründe dafür, warum die Menschen früher auf Bildern nicht lachen durften.

2. Fotographie war ernsthaft und deshalb war es verpönt zu lächeln

Kaum jemand konnte es sich leisten, Fotos von sich machen zu lassen.

Falls jemand Fotos machen ließ, gehörte er einem gehobenen Stand an.

Und in diesen Ständen war Lachen oder Lächeln zu solch ernster Angelegenheit recht verpönt.

Stattdessen sollte man Würde, Ehrgeizig und Status zeigen.

Lächeln würde genau das Gegenteil bewirken, so dachte man.

3. Fotos hatten ihre Vorbilder von gemalten Bildern

Große Fürsten, Bischöfe oder ähnlich wichtige Personen haben sich seit je her malen lassen.

Und diese haben auf keinem Foto gelächelt oder gelacht.

In Anlehnung an diese Bilder hat man beim Fotografieren ebenfalls auf das Lachen verzichtet.

4. Schlechte Zähne waren ein weitere Grund, warum Menschen auf alten Bildern nicht lächeln

Man war damals im 19. oder am Anfang des 20. Jahrhundert schon recht fortgeschritten.

Doch so etwas wie Zahnersatz gab es nicht.

Was es allerdings in allen Kreisen und zu jeder Zeit gab, war schlechte Ernährung.

So wurde damals nicht auf Vitamin C geachtet, Zähne wurden nicht geputzt und eine Zahnbehandlung hieß eigentlich nur, dass Zähne gezogen werden.

Und so ist es nicht verwunderlich, dass man seine Zähne bzw. seine Lücken nicht zur Schau stellte.

Dies setzt aber voraus, dass man nicht lacht.

Somit wurde, gerade auf Fotos, nicht gelacht.

5. Die Menschen schossen früher keine Urlaubsbilder, sondern Ahnenbilder

Wie ich schon schrieb, war es ein Privileg - Bilder von sich und seiner Familie machen lassen zu dürfen.

Nur reiche bzw. wohlhabende Menschen konnten sich das leisten.

Und selbst diese Menschen ließen von sich nur ein oder zwei Fotos anfertigen.

Denn schließlich handelte es sich nicht, um Urlaubsbilder - sondern um ein Vermächtnis.

Alle Herrscher oder wichtige Personen ließen früher Bilder von sich malen und später fotografieren.

Dies taten sie, um nicht in Vergessenheit zu geraten.

Man glaubte damals und auch heute noch, dass durch das Bild ein Teil von sich weiterleben bzw. eine Erinnerung erhalten bliebe.

Hätte man auf den Bildern gelacht, wären Konturen nicht richtig nachvollziehbar gewesen. Somit wäre eine falsche Erinnerung für die Nachwelt erhalten geblieben. Und dies wollte man vermeiden, indem man nicht auf Photos lächelt.

6. Jedes Foto musste sitzen.

Eine zweite Chance gab es nicht bzw. war zu mühsam.

Lächeln auf Fotos hätte die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass das Foto misslingen würde.

Dass die Menschen heute auf jedem Foto lächeln, liegt daran:

dass für jedes Bild nur zwei Sekunden das Lächeln gehalten werden muss.

dass du heute zigtausende Bilder machen lassen kannst und es egal wäre, ob ein unschönes Gesicht dabei herauskommt. Schließlich hast du im Handumdrehen die Chance, ein Neues zu machen.

Diese Möglichkeit hatten die Menschen früher nicht.

7. soziale Gründe, warum Menschen auf alten Fotos nicht lächeln

Fast jeder Mensch glaubt, dass es für ein hartes Leben mehr Zuspruch, Applaus und Anerkennung gibt.

Wenn du heute Menschen fragst, wie es ihnen geht - fällt es vielen schwer zu sagen, dass es ihnen gut geht.

Nachricht in sozialen Medien teilen

Folgen Sie uns auf Social

Rektor: Washingtoner Treffen der Staats- und Regierungschefs von Aserbaidschan und Armenien als Grundlage für Frieden und Sicherheit in der Region

Beziehungen zwischen Aserbaidschan und Armenien gehen von politischen Erklärungen zu praktischer Zusammenarbeit über

Aserbaidschanische Investition in Peru eröffnet neue Perspektiven für Wirtschaftsbeziehungen

Hakan Fidan: Türkei unterstützt Bemühungen um dauerhaften Frieden zwischen Aserbaidschan und Armenien

Marco Rubio: UISA bleiben fest entschlossen, mit Armenien und Aserbaidschan zusammenzuarbeiten

Steve Witkoff: Die Zukunft der Länder des Südkaukasus ist vielversprechend

Präsident Ilham Aliyev richtet zum Jahrestag des Washington-Gipfels ein Schreiben an den US-Präsidenten

Mitteilung des Pressedienstes des Präsidenten

BMU-Absolvent setzt Studium an renommierter US-Universität fort

Aserbaidschanisches Filmprojekt erhält renommiertes internationales Förderstipendium

Ergebnis der Friedensinitiativen von Präsident Ilham Aliyev: Aserbaidschan und Armenien betrachten einander als potenzielle Partner

Valeri Tschetselaschwili: Washington-Gipfel schafft solide Grundlage für Frieden im Südkaukasus

Abgeordneter: Washingtoner Vereinbarungen wichtige Plattform für eine friedliche Zukunft des Südkaukasus

Aserbaidschanische Parlamentsdiplomatie trägt zur Ausweitung der internationalen Zusammenarbeit bei

„Xinhua“: Wachsende strategische Bedeutung des Mittleren Korridors macht Aserbaidschan zum Logistikzentrum

Mitteilung des Pressedienstes des Präsidenten

KOSMIK-Akademie von „Azerkosmos“ mit IAF-Auszeichnung geehrt

Erneut Weizen und Steinkohle aus Russland über Aserbaidschan nach Armenien geliefert

2,2 Milliarden Menschen weltweit haben Sehprobleme

Russland greift Kiew mit ballistischen Raketen und Drohnen an: Drei Tote

Glen Howard: Entwicklung der US-amerikanisch-aserbaidschanischen Beziehungen im vergangenen Jahr bemerkenswert

Washington-Gipfel markiert Wendepunkt für Frieden und neue Realitäten im Südkaukasus

US-Experte: Aserbaidschan spielt in der Region eine zunehmend größere Rolle

Vidadi Rzayev: „Qarabağ“s Transfers sind nicht gescheitert

Aserbaidschanischer Nachwuchsgolfer gewinnt internationales Turnier

Emil Aliyev erneut zum Präsidenten der Russischen Minifußballvereinigung gewählt

Moody’s bewertet aserbaidschanischen Bankensektor positiv

Irans Sport- und Jugendminister besucht Wassersportpalast in Baku

Aktionsplan für Jugend- und Sportkooperation zwischen Aserbaidschan und Iran verabschiedet

Washingtoner Gipfeltreffen als wichtiger Schritt zum Wandel des Konfliktmodells im Südkaukasus bewertet

„Enzyklopädie von Chodschali“ vorgestellt

Aserbaidschan stärkt seine Position als Bindeglied zwischen verschiedenen geopolitischen Räumen

Im ersten Halbjahr 287 Projekte im Rahmen des staatlichen Investitionsprogramms umgesetzt

SOCAR Carbamide als Beispiel für erfolgreiche digitale Transformation hervorgehoben

Militärangehörige legen Prüfungen zur Feststellung ihrer Qualifikationsstufe ab

Temperaturen in Aserbaidschan steigen auf bis zu 39 Grad

340 Projekte in den ersten sechs Monaten umgesetzt

Nariman Akhundzade wechselt auf Leihbasis zu türkischem Klub

Aserbaidschanischer Staatsfonds investiert in Perus größten unabhängigen Stromerzeuger

Organisationskomitee für Internationales Investitionsforum in Baku eingesetzt

Goldpreis verzeichnet stärksten Wochenanstieg seit Januar

Frieden zwischen Aserbaidschan und Armenien könnte neue Entwicklungsphase im Südkaukasus einleiten

Perspektiven für Eröffnung eines Büros der Arabischen Liga in Baku erörtert

Aserbaidschanischer Außenminister trifft ukrainischen Präsidenten

Aserbaidschan bei internationaler Aktionswoche zum Schutz des Ökosystems des Kaspischen Meeres vertreten

Dokumentarfilm über Wiederaufbau von Garabagh und Ost-Sangesur in Arbeit

Politischer Analyst: Konflikte werden strategische Bedeutung des Mittleren Korridors nicht mindern

Ölpreise an Börsen steigen

Preis von Azeri Light legt zu

Internationales Badmintonturnier in Baku

Aserbaidschanische Box-Nationalmannschaft bereitet sich gemeinsam mit Turkmenistan auf Europameisterschaft vor

Aserbaidschan eröffnet Kirgisistan und anderen Staaten der Region neue Chancen

Asim Khudiyev als Schiedsrichterbeobachter für Europa-League-Spiel angesetzt

Jeyhun Bayramov informiert Selenskyj über postkonfliktäre Realitäten im Südkaukasus

Türkische Medienvertreter informieren sich über Produktion im Industriepark Agdam

Moses Wetang’ula: Gute Voraussetzungen für Ausbau der Parlamentszusammenarbeit zwischen Kenia und Aserbaidschan

Zahl der bei BP beschäftigten Aserbaidschaner bekannt gegeben

Aserbaidschan und USA erörtern globale Wirtschaftsentwicklungen

„Schah Denis 2“: 24 Bohrungen bislang fertiggestellt

Aserbaidschan und FIDE wollen Zusammenarbeit im Schachsport ausbauen

Südkaukasus-Pipeline exportiert täglich durchschnittlich 63,7 Millionen Kubikmeter Gas

bp: Weitere Untersuchungen am Schafag-Asiman-Block erforderlich

BTC-Pipeline transportiert seit Inbetriebnahme mehr als 4,7 Milliarden Barrel Öl

Sangachal-Terminal exportiert im ersten Halbjahr rund 97 Millionen Barrel Öl und Kondensat

„Schah Denis“ fördert im ersten Halbjahr 14 Milliarden Kubikmeter Gas

ACG schließt im ersten Halbjahr Bohrungen von sieben Ölförder- und zwei Gaseinspeisungsbohrungen ab

ACG-Feld fördert im ersten Halbjahr 59 Millionen Barrel Öl

Erstes Untersee-Glasfaserkabel im Kaspischen Meer verlegt

Außenminister Bayramov: Im Bedarfsfall würden wir auch die befreundete Ukraine gerne mit Gas beliefern

Aserbaidschanischer Außenminister besucht ukrainische Stadt Irpin

Aserbaidschanischer Außenminister besucht ukrainische Stadt Irpin

Andrii Sybiha: Aserbaidschan ist aus Sicht der Energiesicherheit für den gesamten europäischen Kontinent von strategischer Bedeutung

Aserbaidschanische und ukrainische Außenminister erörtern bilaterale Beziehungen und regionale Lage

Weitere Lieferung aus Russland über Aserbaidschan nach Armenien transportiert

Berufungsgericht verkündet abschließende Entscheidung über Beschwerden armenischer Staatsbürger

Aserbaidschan und Belarus bauen wissenschaftliche Zusammenarbeit im Bereich Chemie aus

Aserbaidschan gewinnt durch seine multivektorale Außenpolitik an internationalem Gewicht

Aschigayramli-See – Ismayillis neues Tourismusjuwel VIDEO

Aschigayramli-See – Ismayillis neues Tourismusjuwel VIDEO

Freiwillige Steuererfüllung hat für Steuerdienst höchste Priorität

Aserbaidschanisches Öl wird für 91,04 US-Dollar gehandelt

Anteil der Steuereinnahmen am BIP in sieben Jahren deutlich gestiegen

Goldpreis erreicht Sieben-Wochen-Hoch

Gold- und Silberpreise an Weltbörsen gestiegen

Außenminister Bayramov zu Besuch in der Ukraine VIDEO

Außenminister Bayramov zu Besuch in der Ukraine VIDEO

Ölpreise an Weltbörsen weiter gesunken

Sonderbriefmarke zum 165. Jahrestag der aserbaidschanischen Fotografie herausgegeben

China-Kirgisistan-Usbekistan-Bahn könnte über das Kaspische Meer verlängert werden

Im Industriepark Sumgait soll ein Projekt zur Herstellung von Spezial-Sperrholz umgesetzt werden

Aserbaidschan entwickelt sich zu einem wichtigen Logistik- und geoökonomischen Zentrum Eurasiens

Aserbaidschanischer Meister verstärkt Kader mit kubanischer Volleyballspielerin

Goldpreis steigt über 4.200 Dollar

Mit BIG kooperierender Sikh-Aktivist im Visier des indischen Geheimdienstes: UN deckt Mordplan auf

Bau der wichtigsten Phase der Transkaspischen Glasfaserverbindung abgeschlossen

Türkische Journalisten besuchen Khankendi

Aserbaidschans erstes Frauenkooperativ kooperiert mit usbekischem Partner

Politologe: Aserbaidschan leistet einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung des Mittleren Korridors

Aserbaidschanische Taekwondo-Kämpfer gewinnen 22 Medaillen beim „Batumi Open“

Offener Brief an NYU-Professor zu Ruben Vardanyan veröffentlicht

Pakistan veranstaltet Kulturpräsentation über Aserbaidschan zur Förderung der bilateralen Beziehungen

Liste sozialer Netzwerkplattformen mit Altersbeschränkung wird in Aserbaidschan erstellt