Die Aserbaidschanische Staatliche Nachrichtenagentur

USA wollen Oppenheimers Altlast bis 2043 beseitigen

USA wollen Oppenheimers Altlast bis 2043 beseitigen

Baku, 22. Juli, AZERTAC

Die Forscher um Robert Oppenheimer im Manhattan Project haben die Effekte der ersten gezündeten Atombombe unterschätzt. Die Druckwelle, die am 16. Juli 1945 vom Trinity-Test in der Wüste des US-Staats New Mexico ausging, war deutlich stärker als erwartet, die Atomwolke erheblich höher, und sie breitete sich weiter aus. Der beteiligte Nuklearmediziner Stafford Warren beobachtete noch, dass sie sich über Stunden über der nordöstlichen Ecke des Testgeländes hielt, bevor sie schichtweise in verschiedene Richtungen davonzog. Wie weit der nukleare Fallout reichte, meinte er mit einem Pferderitt erfassen zu können. Ein Irrtum, wie bald klar wurde.

Doch erst jetzt, passend zum Kinostart des Films “Oppenheimer“, weiß man es genauer. Der radioaktive Staub nach dem Trinity-Test ging in 46 US-Staaten, Kanada und Mexiko nieder. Das besagt eine neue, noch nicht für eine wissenschaftliche Publikation überprüfte Studie, wie die “New York Times“ berichtet. Die Forschenden um Sébastien Philippe vom Program on Science and Global Security der Princeton University stützten sich auf eine Modellierung anhand historischer Wetterdaten, die erst seit Kurzem für die USA ab 1940 verfügbar sind. Philippe hatte zuvor bereits die Folgen französischer Atomtests modelliert, teilt AZERTAC unter Berufung auf “der Spiegel“ mit.

Bestandsaufnahme in Los Alamos - Besonders heftig betroffen war laut der Studie der Staat New Mexico. Er bekam zudem radioaktiven Niederschlag von den späteren oberirdischen Kernwaffentests im benachbarten Nevada ab - 93 dieser Tests bildete die Gruppe von Philippe ebenfalls im Modell nach. Für die Beschäftigten der Kernwaffentests und vom Fallout Betroffenen in Nevada wurde 1990 ein Entschädigungsfonds für Krebs- und andere Schäden eingerichtet. 2,5 Milliarden Dollar wurden bislang ausgezahlt. Nach jetzigem Stand soll der Fonds im Jahr 2024 auslaufen. Für Opfergruppen aus New Mexico und den dortigen Senator Ben Ray Luján liefert die neue Forschung nun Argumente, den Fonds zu verlängern und die bislang ausgeschlossenen Betroffenen aus ihrem Staat zu entschädigen.

Das US-Energieministerium zeigt sich offen für einen neuen Blick auf die nuklearen Schäden. Die Veröffentlichung des “Oppenheimer“-Films sei ein guter Zeitpunkt, um über das Erbe zu sprechen, das mit dem Anbruch des Atomzeitalters einherging, sagte Ike White, Leiter des Büros für Umweltmanagement, am Donnerstag im Los Alamos National Laboratory. Dort hatte ein Forum stattgefunden, um zu diskutieren, wie sich kontaminierter Boden und Grundwasser sanieren lassen und wie mit radioaktiven Abfällen umzugehen ist. Behördenleiter White nannte die Altlasten der jahrzehntelangen Forschung, die mit dem Manhattan Project begann, die drittgrößte Belastung des Bundeshaushalts - nur übertroffen vom Rentensystem Social Security und der Krankenversicherung Medicaid.

Bis 2043 soll der Job erledigt sein - Don Hancock von der in Albuquerque ansässigen Nuklearüberwachungsgruppe Southwest Research and Information Center erinnerte auf dem Forum an einen Plan des Energieministeriums aus dem Jahr 2010. Demnach sollte der Großteil des transuranischen Abfalls - dieser enthält künstliche Elemente, die schwerer als Uran sind - bis Ende 2015 entsorgt werden. Ein Sprecher des Umweltministeriums von New Mexico wies auf die Verantwortung der Bundesregierung für den Schutz des Trinkwassers hin.

Auf dem Forum erklärten die Beamten, sie arbeiteten an einer langfristigen strategischen Vision für die verbleibenden Aufräumarbeiten. Geplant sei, im Herbst dieses Jahres eine interaktive Karte vorzustellen, die Schätzungen der oberirdisch gelagerten und noch nicht ausgegrabenen Abfälle in Los Alamos enthalte. Bis 2043 würden die Aufräumarbeiten im Labor abgeschlossen, das werde noch etwa sieben Milliarden Dollar kosten.

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