Die Aserbaidschanische Staatliche Nachrichtenagentur

Aserbaidschans Präsident Ilham Aliyev hat an der Gedenkveranstaltung zum Andenken an die Opfer der Chodschaliner Tragödie teilgenommen VIDEO

Baku, 26. Februar, AZERTAG 

Vor 23 Jahren wurde in der Nacht vom 25. zum 26. Februar 1992 von Armeniern in der aserbaidschanischen Stadt Chodschali eine der blutigsten Tragödien in der Geschichte der Menschheit verübt.

Um sich an die Opfer dieses Gemetzels zu erinnern, besuchen Tausende von Menschen am frühen Morgen gelegentlich des 23. Jahrestages des Völkermords von Chodschali die Gedenkstätte, die zum Andenken an die Opfer der Tragödie im Stadtteil Khatai der Hauptstadt Baku errichtet worden ist.

Aserbaidschans Präsident Ilham Aliyev nahm ebenfalls an der Gedenkveranstaltung teil.

Am Mahnmal wurde eine Ehrenwache gehalten.

Präsident Ilham Aliyev legte am Mahnmal einen Blumenkranz nieder, ehrte das Andenken der Opfer der Tragödie.

Der Premierminister Artur Resizade, der Vorsitzende von Milli Medschlis (Nationalversammlung) Ogtay Asadov, der zu einem offiziellen Besuch in Aserbaidschan weilende türkische Außenminister Mevlüt Cavusoglu legten auch am Mahnmal frische Blumensträuße nieder.

Der Gedenkveranstaltung wohnten die Staats -und Regierungsvertreter, Parlamentsabgeordneten, Minister, Komiteevorsitzenden, Chefs von Gesellschaften und Leiter von Konfessionen, darunter die während dieses Massakers infolge eines Wunders am Leben gebliebenen Einwohner der Stadt Chodschali bei.

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Der Völkermord von Chodschali ist das blutige und tragische Blatt in der Geschichte des asrbaidschanischen Volkes. In der Nacht vom 25. zum 26. Februar 1992 griffen die Streitkräfte Armeniens mit direkter Teilnahme von Einheiten des zu jenem Zeitpunkt in der Stadt Chankendi der Berg-Karabach Region der Republik Aserbaidschan stationierten alt-sowjetischen 366.Motorschützenregiments, die Stadt Chodschali in Bergkarabach an. Die armenischen Soldaten machten die Stadt Chodschali dem Erdboden gleich. Die Stadt wurde völlig zerstört und niedergebrannt. Beim Sturm auf Chodschali wurde die friedliche Bevölkerung einem ungeheuerlichen Massaker unterworfen -Kinder, Frauen, Ältere, Kranke wurden mit unglaublicher Brutalität und Erbarmungslosigkeit getötet. Bei diesem Kriegsverbrechen wurden insgesamt 613 Personen mit besonderer Grausamkeit und Folter getötet, darunter: 106 -Frauen, 63 -Kinder, 70 -Ältere. 8 Familien sind völlig liquidiert. 1275 Menschen wurden Geiseln genommen und gefoltert. Den Zeugen dieser Tragödie und ausländischen Presseberichten zufolge bezeugt die Stellung der Toten, dass die armenischen Täter die friedliche aserbaidschanische Bevölkerung kaltblütig und bestialisch getötet haben. Bei einigen Leichen waren mehrere Wunden zu sehen, eine davon immer im Kopf; d.h., die Armenier haben den Verwundeten den Todesstoß versetzt. Einigen waren die Köpfe, Ohre, Nasen, Brüste oder Penisse abgeschnitten, die Augen herausgestochen und viele waren lebendig verbrannt. Viele von ihnen wurden aus weniger einem Meter in den Kopf geschossen. Die Kamera nahm einige Kinder mit abgeschnittenen Ohren auf. Bei einer alten Frau hatte die Haut von der linken Gesichtshälfte geschnitten. Auch schwangeren Frauen wurde Gewalt angetan und die toten Körper wurden entweiht. Leichen mit eindeutigen Zeichen der Schändung. Diese von Armeniern verübten Bestialitäten und Gewalttaten beweisen, dass die Chodschaliner Tragödie nach dem Völkerrecht ein Völkermord ist.

Dieses Kriegsverbrechen wurde nicht nur gegen das aserbaidschanische Volk, sondern auch gegen die Menschheit gerichtet. Deswegen soll die internationale Gemeinschaft über dieses blutiges Verbrechen endlich ein rechtliches Urteil abgeben. Um die Wahrheiten über die Chodschaliner Tragödie und die von den armenischen Nationalisten gegen das aserbaidschanische Volk begangenen Verbrechen an die Weltgemeinschaft zu vermitteln, werden auf der Staatsebene konsequente Maßnahmen gegriffen und Arbeiten durchgeführt.

Präsident Ilham Aliyev bezeichnete die Chodschaliner Tragödie als blutiges Blatt einer Genozid-und ethnischen Säuberungspolitik, die armenische Nationalisten gegen das aserbaidschanische Volk seit Jahrhunderten durchführen.

Der Völkermord von Chodschali ist tief im Gedächtnis der Menschen verankert. Das ist nicht nur ein Genozid-Verbrechen gegen Aserbaidschaner, sondern auch gegen die Menschheit.

Auf Initiative von Nationalleader Heydar Aliyev wurde der 26.Februar von aserbaidschanischem Parlament im Jahre 1994 zum Tag “Völkermord von Chodschali” erklärt. Präsidentin der Heydar Aliyev Stiftung Mehriban Aliyeva hatte sehr große Verdienste um die Vermittlung der Wahrheiten über die Tragödie an die Weltgemeinschaft. In einer weltweiten Anerkennung der Chodschaliner Tragödie als Völkermord auf internationaler Ebene spielt auch die internationale Kampagne zur „Gerechtigkeit für Chodschali, die seit 2009 umgesetzt wird und von der Generalkoordinatorin des Interkulturellen Dialogs des Jugendforums von Islamischer Konferenz Leyla Aliyeva initiiert worden ist, eine wichtige Rolle. Hier sei erwähnt, dass die Aktion für „Gerechtigkeit für Chodschali“ derzeit in mehr als 35 Ländern der Welt erfolgreich durchgeführt wird. Im Rahmen der “Kampagne für „Gerechtigkeit für Chodschali“ wird jedes Jahr eine Reihe von Gedenkveranstaltungen organisiert. Dank den durchgeführten Arbeiten werden die armenischen Lügen in der ganzen Welt entlarvt. Die Tatsache, dass die Chodschaliner Tragödie ein Genozid ist, findet seine Widerspiegelung bereits in den Entscheidungen und Beschlüssen von vielen Länder und internationalen Organisationen. Die Parlamente von Kanada, Mexiko, Kolumbien, Peru, Pakistan, Bosnien-Herzegowina, Rumänien, Tschechien, Jordanien, Honduras und anderer Länder sowie eine Reihe von Gesetzgebungsorganen von US-Staaten, darunter die Organisation für Islamische Zusammenarbeit erkannten den Völkermord von Chodschali an. Nach dem Völkerrecht ist der Völkermord ein Akt, der gegen den Frieden und die Menschlichkeit gerichtet ist und wird für das schwerste internationale Verbrechen gehalten.

Das aserbaidschanische Volk ist davon völlig überzeugt, dass die Wahrheit und Gerechtigkeit triumphieren werden, die Chodschaliner Tragödie als Völkermord anerkannt werden wird, die armenisch besetzten aserbaidschanischen Gebiete befreit werden, unsere Märtyrer gerächt und Schuldigen bestraft werden.

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