Aserbaidschans Außenminister erörtert Zusammenarbeit mit ICESCO-Generaldirektor
Baku, 27. Oktober, AZERTAC
Der aserbaidschanische Außenminister Jeyhun Bayramov hat am 27. Oktober den Generaldirektor der Islamischen Weltorganisation für Bildung, Wissenschaft und Kultur (ICESCO), Salim bin Mohammed AlMalik, zu Gespräch getroffen.
Im Mittelpunkt standen der aktuelle Stand und die Perspektiven der Zusammenarbeit zwischen Aserbaidschan und der ICESCO sowie Möglichkeiten, gemeinsame Initiativen in den Bereichen Bildung, Wissenschaft, Kultur und Erhalt des Kulturerbes auszubauen.
Der aserbaidschanische Chefdiplomat bekräftigte Aserbaidschans Engagement für die Zusammenarbeit mit der Organisation und verwies auf die aktive Rolle des Landes bei der Förderung des interkulturellen und interreligiösen Dialogs, des Multikulturalismus und der Toleranz auf internationaler Ebene. Zudem wurde die Bedeutung des ICESCO-Regionalbüros in Baku für die weitere Vertiefung der Zusammenarbeit hervorgehoben.
Auch die Bedeutung des 7. Weltforums für interkulturellen Dialog in Baku wurde erörtert. Die Veranstaltung lenke die Aufmerksamkeit der internationalen Gemeinschaft auf globale Herausforderungen und erweitere die Möglichkeiten für Dialog und Zusammenarbeit.
Die aserbaidschanische Seite informierte den ICESCO-Generaldirektor über laufende Maßnahmen zum Schutz des reichen Kultur- und Religionserbes des Landes sowie zur Wiederherstellung von Kultur- und Religionsdenkmälern in den befreiten Gebieten. Dabei wurden auch die historische Bedeutung der ICESCO-Mission in diesen Gebieten und die Ernennung von Schuscha zur Kulturhauptstadt der islamischen Welt für 2024 hervorgehoben.
Minıster Bayramov informierte zudem über die Vorbereitungen Aserbaidschans auf den Gipfel der Organisation für Islamische Zusammenarbeit (OIC) im Jahr 2027 und die Schwerpunkte des Landes während seines Vorsitzes.
AlMalik bekräftigte seinerseits die Bereitschaft der ICESCO, die Zusammenarbeit mit Aserbaidschan zu vertiefen, und würdigte die Bemühungen des Landes zur Förderung des interkulturellen Dialogs.
Die Seiten tauschten sich außerdem über weitere Fragen von gemeinsamem Interesse aus.