Aslana Aliyeva: Tanzkunst stärkt kulturelle Beziehungen zwischen Aserbaidschan und Usbekistan
Baku, 29. August, AZERTAC
Die Beziehungen zwischen Aserbaidschan und Usbekistan sind von gemeinsamen historischen, geistigen und menschlichen Werten geprägt. Die Kultur sei dabei eine universelle Sprache, die eine Verständigung ohne Übersetzung ermögliche, erklärte die Choreografin und Ballettmeisterin Aslana Aliyeva, Absolventin der Staatlichen Akademie für Choreografie Usbekistans.
Sie betonte, dass insbesondere die Tanzkunst die kulturelle Nähe beider Völker sichtbar mache. Der kürzlich unterzeichnete Vertrag über ewige Freundschaft eröffne neue Möglichkeiten für einen intensiveren Kulturaustausch, gemeinsame Projekte, Festivals sowie Initiativen in den Bereichen Kunst, Bildung und Jugendbereich.
Aliyeva erklärte, ihr Studium in Usbekistan habe ihre berufliche und kreative Entwicklung maßgeblich geprägt. Sie habe dort die usbekische Tanzkultur und ihre Traditionen kennengelernt und von bedeutenden Meistern des nationalen Tanzes gelernt.
Heute arbeitet sie als Choreografin und Ballettmeisterin am Aserbaidschanischen Kulturzentrum Heydar Aliyev bei der Botschaft Aserbaidschans in Usbekistan und leitet das Tanzensemble „Garabagh-Sieg“. Durch ihre Arbeit möchte sie die usbekische Bevölkerung stärker mit der Geschichte und den Besonderheiten des aserbaidschanischen Tanzes vertraut machen.
Besondere Bedeutung misst Aliyeva dem Studentenaustausch und akademischen Mobilitätsprogrammen bei. 2024 wurde sie im Rahmen eines solchen Programms für ein Jahr an die Staatliche Akademie für Choreografie Usbekistans entsandt. Sie war damit die erste Studentin, die im Rahmen dieses Programms nach Usbekistan geschickt wurde, um dort die Tanzkunst des Landes zu studieren und zugleich die aserbaidschanische Kultur zu präsentieren.
Auslandsstudien ermöglichten jungen Fachkräften nicht nur den Erwerb neuer Kenntnisse und wertvoller Erfahrungen, sondern auch den Aufbau persönlicher Kontakte und die Entwicklung zu echten kulturellen Brücken zwischen Aserbaidschan und Usbekistan, so Aliyeva.