Außenministerium: Armenien soll Öffnung des Sangesur-Korridors nicht behindern
Baku, 17. März, AZERTAC
Während der 30-jährigen armenischen Besatzung wurden Hunderte von aserbaidschanischen Städten und Dörfern, historischen und religiösen Denkmälern gezielt zerstört, unsere natürlichen Ressourcen wurden ausgeplündert, fast 4.000 aserbaidschanische Bürger sind vermisst. Im Zuge der Befreiung der aserbaidschanischen Gebiete von der armenischen Okkupation wurden Massengräber entdeckt, riesige Minen-Felder wurden erkundet. Diese von illegalen armenischen Formationen vergrabenen Landminen stellen große Gefahr dar. Entgegen den Verpflichtungen, die aus der territorialen Integrität und Souveränität und der trilateralen Erklärung zwischen Aserbaidschan, Russland und Armenien hervorgehen, wurden die armenischen Streitkräfte aus dem Hoheitsgebiet Aserbaidschans noch nicht vollständig zurückgezogen. Armenien verfolgte eine ethnische Säuberungspolitik gegen die aserbaidschanische Bevölkerung in den Gebieten des heutigen Armeniens. Daher behält sich die westaserbaidschanische Gemeinschaft alle Rechte auf eine sichere und würdige Rückkehr in ihr Heimatland vor. Armeniens Behauptungen, die Forderung der Rückkehr der Westaserbaidschaner in ihre Heimatländer als ”territorialen Anspruch“ und ”Vorbereitung einer Aggression“ gegen Armenien darzustellen, ist völlig unbegründet. Armenien soll seinen Verpflichtungen nachkommen und die Öffnung des Sangesur-Korridors nicht behindern.
AZERTAC zufolge sagte dies Aykhan Hajizade, Leiter des Pressedienstes des Außenministeriums, als er die Erklärung des armenischen Außenministeriums kommentierte.
Aykhan Hajizade machte in seiner Erläuterung darauf aufmerksam, dass die Tausende von aserbaidschanischen Ortsnamen auf dem Territorium Armeniens sowohl während der Zeit des sowjetischen Armenien, als auch seit den 1990er Jahren absichtlich umbenannt wurden. Die Spuren Aserbaidschans auf dem Territorium Armeniens wurden verwischt, historische Denkmäler wurden zerstört, historische Gebiete Aserbaidschans wurden armenisiert. In diesem Sinne ist es heuchlerisch, dass die armenische Seite die Erklärung der Westaserbaidschanischen Gemeinschaft als Verstoß gegen das Völkerrecht bezeichnet, so A. Hajizade.