Berg-Karabach-Konflikt: OSZE-Beobachter überwachen Einhaltung vereinbarter Feuerpause
Baku, 11. März, AZERTAC
Nach dem Mandat des Persönlichen Beauftragten des OSZE-Vorsitzes haben die OSZE-Beobachter am Mittwoch, dem 11. März die Einhaltung der Feuerpause an der Line of Contact der aserbaidschanisch-armenischen Truppen überwacht.
Laut der Auskunft des Pressedienstes des Verteidigungsministeriums gegenüber der Nachrichtenagentur AZERTAC kam die Überwachung in Richtung des aserbaidschanischen Rayons Agdam zustande und verlief ohne Zwischenfälle.
Die Einhaltung der vereinbarten Waffenruhe auf der aserbaidschanischen Seite wurde von Feldassistenten des persönlichem Beauftragten des OSZE-Vorsitzes für den Minsk-Prozess Ghenadie Petrica und Martin Schuster beobachtet.
Auf der gegenüberliegenden Seite erfolgte die Beobachtung der Einhaltung der Feuerpause durch die Feldassistenten vom Persönlichen Beauftragten des OSZE-Vorsitzes für den Minsk-Prozess Ognyen Yovic und Mikhail Olaru, hieß es in der Meldung.
Armenien und Aserbaidschan streiten seit mehr als 30 Jahren um die Region Berg-Karabach, die international anerkanntes und historisches aserbaidschanisches Gebiet ist.
Armenische Truppen halten noch immer 20 Prozent der Gebiete Aserbaidschans besetzt. Als Folge dieser bewaffneten Okkupationspolitik sind mehr als eine Million Aserbaidschaner zu Flüchtlingen und Binnenvertriebenen in ihrem eigenen Land geworden.