Es bestehen enge Beziehungen zwischen Aserbaidschan und Italien
Rom, 19. Mai, AZERTAC
Im Rahmen ihres offiziellen Besuchs in Italien traf die aserbaidschanische Parlamentssprecherin Sahiba Gafarova mit dem Staatssekretär des italienischen Ministeriums für auswärtige Angelegenheiten und internationale Zusammenarbeit, den Co-Vorsitzenden der gemeinsamen zwischenstaatlichen Kommission für wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen Aserbaidschan und Italien, Manlio Di Stefano.
Manlio Di Stefano zeigte sich zuversichtlich, dass der aktuelle offizielle Besuch in Italien erfolgreich sein wird, wie AZERTAC berichtet.
Die aserbaidschanische Parlamentssprecherin wies darauf hin, dass die aserbaidschanisch-italienischen Beziehungen auf hohem Niveau sind. Sie hob hervor, dass die Besuche des italienischen Präsidenten Sergio Mattarella im Jahr 2018 in Aserbaidschan sowie des Präsidenten des aserbaidschanischen Präsidenten Ilham Aliyev im Jahr 2020 in Italien einen großen Beitrag zur Entwicklung dieser Beziehungen geleistet haben.
Sie sprach auch von Projekten, die auf Initiative der Ersten Vizepräsidentin Aserbaidschans, der Präsidentin der Heydar Aliyev Stiftung Mehriban Aliyeva in Italien durchgeführt wurden. Frau Gafarova ging davon aus, dass solche Projekte zur Ausweitung der Beziehungen zwischen den beiden befreundeten Ländern und Völkern beitragen.
Sie informierte ihren Gesprächspartner auch über den 44-tägigen Vaterländischen Krieg, den zweiten Berg-Karabach-Krieg und machte darauf aufmerksam, dass Aserbaidschan derzeit große Wiederaufbauarbeiten in den von der Besatzung befreiten Gebieten führt.
Die Parlamentssprecherin sprach zugleich nicht konstruktive Position Armeniens nach dem Ende des Konflikts an und verwies darauf, dass Armenien keine Karten von verminten Gebieten zur Verfügung stellt. Aus diesem Grund werden der Prozess der Restaurierungsarbeiten und die Rückkehr von Binnenvertriebenen in ihre Heimatländer verzögert. Darüber hinaus versucht Armenien, die nach dem Ende des Konflikts festgehaltenen Terroristen als “Kriegsgefangene“ darzustellen, indem es Informationen verbreitet, die nicht der Realität entsprechen.
Frau Gafarova betonte, dass Aserbaidschan für den Frieden ist und ein friedliches Zusammenleben aller Menschen in der Region will.
Bei dem Treffen fand auch ein Meinungsaustausch über andere Fragen von beiderseitigem Interesse statt.