Interkultureller Dialog und strategischer Weitblick auf der Agenda des 7. Weltforums
Baku, 27. Oktober, AZERTAC
Im Rahmen des 7. Weltforums für interkulturellen Dialog unter dem Motto „Dialog für eine gemeinsame Zukunft“ hat eine Plenarsitzung zum Thema „Zivilisationsdiplomatie und strategischer Weitblick – Spannungen frühzeitig erkennen und inklusive Wege zum Frieden gestalten“ stattgefunden.
Die Veranstaltung wurde in Zusammenarbeit mit der Organisation für Bildung, Wissenschaft und Kultur der islamischen Welt (ICESCO) sowie dem Zentrum für Analyse der Internationalen Beziehungen und Multikulturalismus organisiert.
Die Redner betonten, dass kein Konzept in der Welt ohne philosophische Grundlagen bestehen könne. Die Philosophie befasse sich seit jeher mit universellen Werten und hebe jene gemeinsamen Werte hervor, die Menschen verbinden und eine Gemeinschaft bilden.
Zugleich wurde hervorgehoben, dass die gemeinsamen Werte, die Menschen miteinander verbinden, gestärkt werden müssten. Krieg und Konfrontation sollten durch Brüderlichkeit, gegenseitigen Respekt und Verständnis ersetzt werden.
Die in Baku stattfindenden internationalen Dialogplattformen, darunter das Weltforum für ınterkulturellen Dialog, zeigten, wie wichtig es sei, unterschiedliche Stimmen zusammenzubringen und Verbindungen zwischen verschiedenen Sichtweisen zu schaffen.
Die Redner unterstrichen insbesondere, wie wichtig es sei, der Stimme der Jugend Gehör zu schenken. Junge Menschen verbrächten einen großen Teil ihres sozialen Lebens im digitalen Raum, in dem sich Falschinformationen innerhalb von Sekunden über Grenzen hinweg verbreiten könnten. Sie seien jedoch nicht nur Ziel von Manipulation, sondern könnten auch zu wichtigen Partnern werden, wenn es darum gehe, Manipulation zu erkennen, ihr entgegenzutreten und neue Verbindungen zu schaffen.
Bei der Veranstaltung wurde über die Förderung des interzivilisatorischen Dialogs, die frühzeitige Erkennung von Spannungen und die Förderung des Friedens durch inklusive Ansätze diskutiert.