Medien- und Rundfunkrat: Verbindungen Aserbaidschans zu BND-Ermittlungen sind Desinformation
Baku, 7. Oktober, AZERTAC
„Berichte mehrerer ausländischer Medien, die Aserbaidschan mit den laufenden Ermittlungen gegen August Hanning, den ehemaligen Präsidenten des Bundesnachrichtendienstes (BND), in Verbindung bringen, sind Desinformation und Teil einer intensiven Verleumdungskampagne, die in jüngster Zeit gegen Aserbaidschan geführt wird“, erklärte der Medien- und Rundfunkrat der Republik Aserbaidschan in einer Stellungnahme.
„Es ist äußerst besorgniserregend, dass unbegründete Behauptungen, die Aserbaidschan mit den genannten Ermittlungen in Verbindung bringen, einem breiten Publikum als Tatsachen präsentiert werden. Die Berichte wurden zunächst vom deutschen Nachrichtenmagazin “Der Spiegel“ veröffentlicht und anschließend von “Reuters“, “AFP“, “France 24“, “The Times“, “The Telegraph“ und anderen internationalen Medien aufgegriffen und verbreitet. Die Verbreitung solcher Nachrichten ohne Bezugnahme auf offizielle Quellen stellt eine unzulässige Manipulation von Informationen dar.
Die hinter dieser Desinformationskampagne stehenden Kräfte verfolgen offensichtlich das Ziel, die sich in jüngster Zeit weiterentwickelnden Beziehungen zwischen Aserbaidschan und Deutschland zu beeinträchtigen.
Der Medien- und Rundfunkrat der Republik Aserbaidschan verurteilt solche Desinformationskampagnen entschieden, die darauf abzielen, Aserbaidschan im internationalen Informationsraum ohne Grundlage in ein negatives Licht zu rücken. Der Rat fordert die internationalen Medien auf, sich strikt an die grundlegenden Prinzipien des professionellen Journalismus zu halten – insbesondere an Genauigkeit und Objektivität, die Berufung auf verlässliche Quellen sowie eine sorgfältige Faktenprüfung – und von der Verbreitung falscher Informationen und der Manipulation der öffentlichen Meinung abzusehen“, heißt es in der Stellungnahme.