Mexikos Innenminister stirbt bei Hubschrauber-Absturz
Baku, den 12. November (AZERTAG). Schwerer Rückschlag für Mexikos Kampf gegen das organisierte Verbrechen: Der Innenminister des Landes, Francisco Blake Mora, ist bei einem Hubschrauberabsturz ums Leben gekommen. Er galt als Schlüsselfigur bei der Zerschlagung der Drogenkartelle.
Zunächst hieß es nur, der Hubschrauber von Francisco Blake Mora sei verschollen - wenig später mussten die Behörden bekannt geben: Die Maschine ist abgestürzt. Alle acht Insassen, darunter der Innenminister Mexikos, wurden bei dem Unglück getötet.
Mora, nach dem Präsidenten der höchste Politiker im Land, war laut der Nachrichtenagentur AP auf der Reise zu einem Zusammentreffen mit Staatsanwälten in der Region Morelos. Das Gebiet liegt rund 150 Kilometer südlich der Hauptstadt.
Noch ist völlig unklar, was zu dem Absturz geführt haben könnte. Mora war jedoch unter anderem für den Sicherheitsapparat des Landes - und damit den Kampf gegen die Drogenkartelle - verantwortlich. Erst 2010 hatte er sein Amt angetreten. Bereits im November 2008 war ein Innenminister des Landes bei einem ähnlichen Unglück gestorben. Damals stürzte das Flugzeug von Juan Camilo Mourino in Mexiko-Stadt ab.
Der blutige Krieg zwischen den Drogenkartellen und den Behörden hat sich in den vergangenen Jahren dramatisch verschärft. Seit die mexikanische Regierung den Banden 2006 den Kampf angesagt hatte, starben in dem Drogenkonflikt über 44.000 Menschen, allein 2010 waren es etwa 15.000. Drogen-Gangster brannten unter anderem ein Casino nieder, in dem sich mehr als 50 Menschen aufhielten, engagierten 14-Jährige als Auftragskiller und bauten sich Panzer im Eigenbau.
Der blutige Krieg zwischen den Drogenkartellen und den Behörden hat sich in den vergangenen Jahren dramatisch verschärft. Seit die mexikanische Regierung den Banden 2006 den Kampf angesagt hatte, starben in dem Drogenkonflikt über 44.000 Menschen, allein 2010 waren es etwa 15.000. Drogen-Gangster brannten unter anderem ein Casino nieder, in dem sich mehr als 50 Menschen aufhielten, engagierten 14-Jährige als Auftragskiller und bauten sich Panzer im Eigenbau.