Pakistanische Expertin: Ilham Aliyev kritisiert westliche Mediennarrative
Baku, 16. September, AZERTAC
Die pakistanische Kommunikationswissenschaftlerin Dr. Shazia Anwer Cheema hat in einem Beitrag für die pakistanische Nachrichtenagentur „Dispatch News Desk“ die Äußerungen des aserbaidschanischen Präsidenten Ilham Aliyev zu westlichen Medien und deren Berichterstattung über Aserbaidschan analysiert.
Die Expertin schreibt, Präsident Ilham Aliyev habe wiederholt auf aus seiner Sicht einseitige Darstellungen und doppelte Standards westlicher Medien gegenüber Entwicklungsländern hingewiesen. Dabei verweise er auf konkrete Beispiele, historische Ereignisse und Daten.
Cheema hebt insbesondere die Äußerungen des Präsidenten vom 15. September gegenüber einer Delegation des Rates der Leiter muslimischer Religionsbehörden der Organisation der Turkstaaten (OTS) hervor. Ilham Aliyev habe dabei die internationale Berichterstattung über den langjährigen Konflikt zwischen Aserbaidschan und Armenien sowie die Rolle internationaler Organisationen und westlicher Medien thematisiert.

Nach Einschätzung der Expertin zeigt die Analyse des Präsidenten, wie Mediennarrative entstehen und durch koordinierte Darstellungen die öffentliche Wahrnehmung beeinflusst werden können. Sie betont zugleich die Bedeutung einer ausgewogenen und faktenbasierten Berichterstattung.
Cheema bezeichnet Desinformation als eine ernsthafte Herausforderung und ruft dazu auf, Medieninhalte kritisch zu prüfen und die Auswirkungen falscher Narrative insbesondere auf die junge Generation zu berücksichtigen.