Die Aserbaidschanische Staatliche Nachrichtenagentur

Ansprache von Präsident Ilham Aliyev zum Tag der Solidarität der Welt-Aserbaidschaner und dem Jahreswechsel VİDEO

Ansprache von Präsident Ilham Aliyev zum Tag der Solidarität der Welt-Aserbaidschaner und dem Jahreswechsel VİDEO

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

wir schließen das Jahr 2024 erfolgreich ab. Alle Probleme, mit denen wir zu Beginn des Jahres konfrontiert waren, wurden gelöst. Unser Land hat sich positiv entwickelt. Der internationale Ruf unseres Landes ist erheblich gewachsen. Das Wirtschaftswachstum des Landes entwickelt sich positiv, unsere militärische Macht hat sich gefestigt. In unserem Land herrscht Stabilität. Die Menschen in Aserbaidschan lebten in Sicherheit.

Die Vorkommnisse, die sich in der Welt ereignen, liegen uns allen vor Augen. Neue Kriege, Konfrontationen, Konflikte flammen auf. In verschiedenen Regionen der Welt kommt es weiterhin zu blutigen Auseinandersetzungen. Aserbaidschan lebt in Frieden, in Ruhe, in Sicherheit und Stabilität. Ich bin mir sicher, dass es auch weiterhin Frieden und Ruhe geben wird.

Im Jahr 2024 fanden viele wichtige Ereignisse statt. Das wichtigste Thema unter ihnen war die Befreiung von vier Dörfern im Rayon Gazakh, der Anfang der 1990er Jahre besetzt wurden. Wir sind von unserer Position gegenüber diesen Dörfern nie zurückgetreten. Wir haben diese Dörfer nie vergessen. Die Wiederherstellung unserer territorialen Integrität und Souveränität hatte einfach ihre eigene Logik. Wir haben alles, alle Probleme souverän und folgerichtig gelöst.

In der ersten Phase haben wir im Jahr 2020 im Vaterländischen Krieg den größten Teil von Karabach und Ost-Zangezur von den Invasoren befreit. Der besetzte Teil wurde im vergangenen Jahr bei einer Anti-Terror-Aktion von den Invasoren befreit und Aserbaidschan stellte seine staatliche Souveränität wieder. Wir haben dieses Jahr mit politischen Mitteln vier Dörfer im Distrikt Gazakh zurückgewonnen, ohne einzigen Schuss abzufeuern. Aber es stimmt auch, dass Armenien diese Dörfer natürlich niemals freiwillig an uns zurückgegeben hätte, wenn die Ereignisse in den Beziehungen zwischen Aserbaidschan und Armenien in den letzten vier Jahren nicht stattgefunden hätten. Sie sahen sich veranlasst, es zu tun. Sie verstanden die Sprache unserer politischen und militärischen Macht, und ich hoffe, dass Armenien von nun an neue Realitäten berücksichtigen wird, die im Südkaukasus und gleichzeitig in der Welt geschaffen wurden. Wir haben im Südkaukasus neue Realitäten geschaffen. Der Vaterländische Krieg hat diese Realitäten geschaffen, die Wiederherstellung unserer staatlichen Souveränität hat diese Realitäten gestärkt und wir haben die neuen Realitäten, die wir im Südkaukasus geschaffen haben, auf diplomatischer, internationaler und politischer Ebene bestätigt. Die ganze Welt hat die neuen Realitäten akzeptiert.

Daher denke ich, dass Armeniens groß angelegte Aufrüstungskampagne eine weitere Bedrohung für die Region darstellt. Wenn wir den für uns beunruhigenden Moment in diesem Jahr erwähnen, ist es natürlich die Aufrüstung Armeniens. Dafür gibt es keine logische Erklärung. Armenien steht mit seiner Aggressionspolitik kurz vor dem Bankrott. Ihre militärischen Niederlagen im Jahr 2020 und dann im Jahr 2023 hätten ihnen den richtigen Weg weisen sollen. Das haben wir versucht und setzen unsere Bemühungen auch heute fort. Ich habe sie sowohl in meinen offiziellen Erklärungen als auch bei unseren Verhandlungen mit der armenischen Seite wiederholt gemahnt, diesen gefährlichen Weg nicht zu gehen. Die ausländischen Kreise und Länder, die sie provoziert und dazu gebracht haben, Aserbaidschan heute erneut anzugreifen, werden nicht hinter ihnen stehen, sie werden einfach nicht standhalten können. In dieser Region kann keine Macht auf militärischer Ebene mit uns konkurrieren. Deshalb sage ich noch einmal: Es ist noch nicht zu spät, lassen Sie sie auf diesem gefährlichen Weg umkehren. Der Südkaukasus sollte eine Region des Friedens, der Ruhe und der Zusammenarbeit sein. Eine groß angelegte und schnelle Bewaffnung Armeniens und die Lieferung tödlicher Waffen können diesen Frieden, den Frieden, der möglich ist, stören. Eines möchte ich noch betonen: Aserbaidschan wird in dieser Angelegenheit nicht nur Zuschauer sein. Dreißig Jahre Besatzung, Zerstörung, enorme Zerstörungen in Karabach, Ost-Zangezur, der Völkermord von Chodschali, die Tatsache, dass eine Million unseres Volkes wegen Armeniens als Flüchtlinge und Vertriebene leben, werden niemals aus unserem Gedächtnis gelöscht. Wir werden es nie vergessen. Armeniens Politik und die Art der Aggression müssen immer berücksichtigt werden. Daher halte ich es für meine Pflicht, die armenische Führung wiederholt davor zu warnen, diesen gefährlichen Weg nicht zu gehen. Darüber hinaus sind sie nicht in der Lage, mit uns im militärischen Bereich oder auf irgendeinem anderen Gebiet zu konkurrieren.

Angesichts der massiven Aufrüstung Armeniens haben wir unsere Militärausgaben für das kommende Jahr drastisch erhöht. Diese

Ausgaben haben ein Rekordniveau erreicht – sie sind auf 8,4 Milliarden Manat gestiegen. Wir waren immer wieder gezwungen, es auf dieses Niveau anzuheben. Denn dürfen wir bei diesem von Armenien im Südkaukasus begonnenen Wettrüsten nicht zurückbleiben. Wenn es jedoch kein Wettrüsten gäbe, wäre mindestens die Hälfte dieses Geldes in andere Bereiche – in den Wiederaufbau von Karabach, Ost-Zangezur und in die Lösung sozialer Probleme unserer Bürger geflossen. Nur zum Vergleich. Unsere Militärausgaben werden 8,4 Milliarden Manat betragen. Nächstes Jahr werden wir 4 Milliarden Manat für den Wiederaufbau von Karabach und Ost-Zangezur bereitstellen. Es hätte genau das Gegenteil sein können. Armenien und die dahinter stehenden Länder lassen dies nicht zu und geben ihnen schlechte Ratschläge.

Der Wiederaufbau von Karabach und Ost-Zangezur schreitet jedoch erfolgreich voran. Etwa 10.000 ehemalige Binnenflüchtlinge sind bereits in diese Gebiete zurückgekehrt. Dort wurden die besten Bedingungen für sie geschaffen. Insgesamt leben und arbeiten in den befreiten Gebieten mehr als 30.000 Menschen – sowohl in neu eröffneten Betrieben als auch in sozialen Einrichtungen und im Bausektor. Im nächsten Jahr wird die Zahl der Bürger, die dorthin zurückkehren werden, natürlich deutlich zunehmen. Ich muss auch sagen, dass Aserbaidschan von 2021 bis heute mehr als 19 Milliarden Manat für den Wiederaufbau von Karabach und Ost-Zangezur bereitgestellt hat und die Umsetzung des Programms “Große Rückkehr” für uns höchste Priorität haben wird.

Um all diese Arbeiten leisten zu können, muss sich unsere Wirtschaft natürlich weiterentwickeln. Auch in diesem Bereich gibt es gute Ergebnisse. In diesem Jahr betrug das Bruttoinlandsprodukt mehr als 4 Prozent, das Bruttoinlandsprodukt im Nicht-Öl-Sektor lag bei mehr als 6 Prozent und das Wachstum im Nicht-Öl-Bereich betrug mehr als 7 Prozent. Wir haben unsere Devisenreserven erhöht und haben nun Devisenreserven von mehr als 72 Milliarden US-Dollar. Gleichzeitig haben wir unsere Auslandsschulden abgebaut, und Aserbaidschans Auslandsverschulden liegen derzeit bei rund 5,2 Milliarden Dollar. Mit anderen Worten: Unsere Devisenreserven übersteigen unsere Auslandsschulden um das 14-Fache. Wenn es nun in einem entwickelten Land eine Zahl gibt, die diesen Zahlen nahekommt, zeigen Sie es mir. Zusätzlich all diese Arbeiten, neben dem Wiederaufbau von Karabach und Ost-Zangezur, der Ausbau unserer militärischen Macht und die Umsetzung sozialer Projekte haben wir diese guten makroökonomischen Ergebnisse erzielt. Wir haben sowohl unsere Schulden reduziert als auch unsere Devisenreserven erhöht, was uns die Umsetzung große Sozialprogramme ermöglicht. Ich kann sagen, dass seit 2019 vier Sozialpaketprojekte- und Programme umgesetzt worden sind. Das fünfte Paket wird im kommenden Jahr umgesetzt. Die für diese Projekte bereitgestellten und bereitzustellenden Mittel belaufen sich auf 7,5 Milliarden Manat.

Was den sozialen Bereich angeht, möchte ich Sie auch darüber unterrichten, dass ab 2025 der Mindestlohn von 345 Manat auf 400 Manat und die Mindestrente von 280 Manat auf 320 Manat erhöht werden. Der Anstieg beträgt etwa 14-15 Prozent. Das heißt, trotz der Umsetzung all dieser großen Investitionsprojekte werden der soziale Sektor, der Wohlstand der Menschen und die soziale Absicherung immer im Mittelpunkt stehen.

In diesem Jahr fand die Klimakonferenz COP29 in Aserbaidschan statt. Ich kann sagen, dass dies die größte internationale Veranstaltung in der Geschichte unserer Unabhängigkeit ist, und ich denke, dass es die größte und prestigeträchtigste internationale Konferenz der Welt ist. Innerhalb von nur elf Monaten haben wir diese große Veranstaltung erfolgreich organisiert. 76.000 registrierte Teilnehmer sahen das Potenzial Aserbaidschans mit ihren eigenen Augen. 197 Länder, 80 Staats- und Regierungschefs sowie Vizepräsidenten nahmen teil. Dies zeigt einmal mehr, dass alle Bemühungen einiger westlicher Länder, die die COP29 gegen Aserbaidschan nutzen wollten, sowie der sogenannten Nichtregierungsorganisationen und Fake-Medien, die unter ihrer Kontrolle fungieren, seit elf Monaten vergeblich waren. Das geht immer noch weiter. Auch nach der COP wird seit fast zwei Monaten eine Verleumdungs- und Lügenkampagne gegen uns geführt – um Aserbaidschan zu verleumden, das Aserbaidschans Image zu schaden. Ich möchte gar nicht erst die Namen der Länder nennen, die dahinter stehen. Die Aserbaidschaner kennen diese Länder gut. Die Menschen in Aserbaidschan wissen genau, aus welcher Quelle Nichtregierungsorganisationen Gelder erhalten und aus welcher Hauptstadt sie Anweisungen erhalten. Ich hoffe, dass ab Ende Januar des nächsten Jahres dieser Politik der Diskriminierung, des Bösen und Verleumdung gegen Aserbaidschan ein Ende gesetzt wird. Die Hoffnung ist jedenfalls groß.

Auch in diesem Jahr hat mir das aserbaidschanische Volk erneut großes Vertrauen entgegengebracht. Die Unterstützung, die mir bei der Präsidentschaftswahl gewährt wurde, inspiriert und stärkt mich noch mehr. Das macht mich noch zuversichtlicher, dass wir auf dem richtigen Weg voranschreiten und ich dieses große Vertrauen auch weiterhin rechtfertigen werde. Ich glaube, dass die Menschen in Aserbaidschan keinen Zweifel daran haben. Aserbaidschan entwickelt sich seit 21 Jahren souverän, erfolgreich und würdig. In diesen Jahren gab es Schwierigkeiten, es gab Prozesse, es gab Kriege, es gab haltlose Anschuldigungen gegen uns. Aber niemand, nichts konnte uns von unserem Ziel abbringen. Wir haben auch unsere territoriale Integrität wiederhergestellt, entgegen den Wünschen der Weltmächte, wir haben auch unsere staatliche Souveränität wiederhergestellt, wiederum gegen den Willen der Großmächte. Wir regieren unser Land mit Zuversicht. Und diejenigen, die uns im Wege stehen wollen, werden mal wieder scheitern.

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, heute ist der Tag der Solidarität der Welt-Aserbaidschaner. Ich gratuliere allen Aserbaidschanern, die auf der ganzen Welt leben, recht herzlich zu diesem Feiertag. Ich wünsche meinem lieben aserbaidschanischen Volk Gesundheit, Wohlstand und Glück.

Frohes Fest!

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