72-jährige „Tochter der Berge“ kehrt auf die Weiden von Kelbadschar zurück
Kelbadschar, 12. August, AZERTAC
Die 72-jährige Käklik Ähmädowa, die seit ihrer Kindheit mit dem Leben in den Bergen und der Viehzucht verbunden ist, verbringt auch in diesem Sommer die Weidesaison auf den Hochweiden von Kelbadschar.
Seit 2022 kehrt sie jedes Jahr im Juni mit ihrer Herde in die Berge zurück und bleibt dort bis Ende August. In diesem Jahr brachte sie rund 200 Schafe, fünf Rinder sowie ihr Pferd mit.
Die Hochweiden zeichnen sich durch üppige Wiesen, bunte Bergblumen und zahlreiche Heil- und Wildkräuter aus. Besonders Thymian, Schafgarbe und verschiedene Bergkräuter werden von den Bewohnern gesammelt und zu Tee oder anderen traditionellen Speisen verarbeitet. Die vielfältige Vegetation bietet zugleich ideale Bedingungen für die Viehzucht.
Das Pferd ist für die als „Tochter der Berge“ bekannte Bäuerin ein treuer Begleiter. Schon ihre Kindheit und Jugend verbrachte sie im Sattel. Auch mit 72 Jahren reitet sie täglich zu ihren Tieren.
Für Ähmädowa sind die Weiden von Kelbadschar jedoch mehr als ein Ort der Viehzucht. Hier verbrachte sie ihre Kindheit und Jugend und kehrte nach Jahren der Sehnsucht in ihre Heimatberge zurück.