Aserbaidschanische Abgeordnete nimmt an COP17 in Mongolei teil
Baku, 3. September, AZERTAC
Die aserbaidschanische Parlamentsabgeordnete Parvana Valiyeva hat an der 17. Tagung der Konferenz der Vertragsparteien des UN-Übereinkommens zur Bekämpfung der Wüstenbildung (COP17) in der mongolischen Hauptstadt Ulan-Bator teilgenommen.
Bei einem hochrangigen parlamentarischen Forum informierte Valiyeva über die Erfahrungen Aserbaidschans im Kampf gegen Bodendegradation, Wüstenbildung und Dürre sowie bei der nachhaltigen Bewirtschaftung der Wasserressourcen. Sie verwies auf den rechtlichen und politischen Rahmen des Landes zum Schutz von Böden, Wäldern und Biodiversität sowie auf den Nationalen Dürreplan.
Besondere Bedeutung habe die ökologische Wiederherstellung der befreiten Gebiete Aserbaidschans. Die Verminung und nicht explodierte Kampfmittel sowie die langfristigen Schäden an Infrastruktur und Ökosystemen machten umfassende Wiederherstellungsmaßnahmen erforderlich, sagte sie.
Valiyeva nahm zudem an parlamentarischen Beratungen über die Zusammenarbeit zwischen der türkischen COP31-Präsidentschaft und den Rio-Konventionen teil. Im Zusammenhang mit der COP29 betonte sie die Rolle der Parlamente bei der Verbesserung der Umweltgesetzgebung und der Umsetzung internationaler Verpflichtungen.
Aserbaidschan wurde bei der COP17 außerdem zum Mitglied des Konferenzbüros der Regionalgruppe Mittel- und Osteuropa und zum Vizepräsidenten der COP17 gewählt. Die aserbaidschanische Delegation leitete die Plenardiskussionen.
Aserbaidschan hatte von 2024 bis 2026 den Vorsitz der Regionalgruppe Mittel- und Osteuropa inne. Die Gruppe beschloss einstimmig, Aserbaidschan weiterhin als Ko-Vorsitzenden einzusetzen.