Runder Tisch zur Mobilisierung von Klimafinanzierung in Baku
Baku, 9. September, AZERTAC
Im Rahmen der Initiative „Baku Climate Action 2026“ ist ein Runder Tisch zur Mobilisierung staatlicher und privater Klimafinanzierung für Frieden, humanitäre Hilfe und Wiederaufbau veranstaltet worden.
COP29-Präsident und Beauftragter des Präsidenten für Klimafragen Mukhtar Babayev betonte, dass internationale Klimaverpflichtungen in konkrete, von den Ländern selbst getragene Maßnahmen umgesetzt werden müssten. Der Klimawandel verschärfe insbesondere in fragilen und von Konflikten betroffenen Staaten humanitäre Herausforderungen, die Ernährungssicherheit und die langfristige Stabilität.
Der stellvertretende Außenminister und Chefunterhändler der COP29, Yaltschin Rafiyev, bezeichnete den Klimawandel als ernsthafte Bedrohung für Frieden und Sicherheit. Zunehmende Dürren, Extremwetterereignisse und der Anstieg des Meeresspiegels hätten insbesondere für konfliktgefährdete Regionen schwerwiegende Folgen.
Vertreter des Grünen Klimafonds verwiesen darauf, dass der Fonds bislang mehr als 20 Milliarden US-Dollar für Klimaschutz- und Anpassungsmaßnahmen in Entwicklungsländern zugesagt habe. Die Gespräche wurden im Rahmen einer Diskussionsrunde fortgesetzt.