Aserbaidschans Außenministerium: Irans Vorwürfe sind unbegründet
Baku, 4. August, AZERTAC
Die iranischen Behauptungen über Misshandlungen iranischstämmiger Häftlinge in aserbaidschanischen Gefängnissen unbegründet sind, dies sagte der Pressesprecher des aserbaidschanischen Außenministeriums, Aykhan Hadschizade.
Er betonte, dass Aserbaidschan im Einklang mit dem Wiener Übereinkommen über konsularische Beziehungen von 1963 die iranische Seite offiziell über sämtliche in Aserbaidschan inhaftierten iranischen Staatsbürger informiert habe. Ihre Rechte, persönliche Sicherheit und humane Haftbedingungen sind gewährleistet. Zudem hätten sie Zugang zu Telefonaten, Besuchsmöglichkeiten und dem Empfang von Paketen. Im Jahr 2025 haben Vertreter der iranischen Botschaft insgesamt 37 inhaftierte iranische Staatsangehörige besucht.
Aykhan Hadschizade erinnerte außerdem daran, dass mit dem Gnadenerlass des Präsidenten vom 26. Mai 2025 fünf iranische Staatsangehörige freigelassen worden seien.
Zugleich wies der Sprecher darauf hin, dass Aserbaidschan im Gegensatz dazu keine Informationen über die in Iran inhaftierten aserbaidschanischen Staatsbürger erhalte. Ihnen wird die Ausübung grundlegender Rechte wie Besuchsrecht, Telefonkontakt und das Recht, einen Strafvollstreckungsantrag in Aserbaidschan zu stellen, verweigert.
Er unterstrich, dass Aserbaidschan eine Lösung dieser Fragen auf diplomatischem Weg und ohne politische Instrumentalisierung befürworte.