Die Aserbaidschanische Staatliche Nachrichtenagentur

WELT

Experten sprechen von Gigantismus

Baku, den 8. November (AZERTAG). Mit einem Fackellauf der Extreme inszeniert Russland seine Olympia-Show. Diesen Samstag steigen erstmals in der Geschichte Kosmonauten mit der Fackel ins All aus. Experten sprechen von Gigantismus.

Bis zu den Sternen lässt Russland die olympische Flamme fliegen - jedenfalls symbolisch. Für einen Fackellauf der Superlative vor den Winterspielen 2014 in Sotschi scheut die Führung in Moskau weder Weg noch Kosten. In gut 400 Kilometern Höhe spielt die Weltraumnation Russland stolz ihre Möglichkeiten aus.

Eigens für die Fackel hat die Raumfahrtbehörde Roskosmos den Start der mit dem Sotschi-Logo beklebten Sojus-Rakete vorverlegt, die das Olympia-Symbol ins All schießt. Bei blauem Himmel und 13 Grad hebt das Raumschiff vom Weltraumbahnhof Baikonur ab.

„Erfolg! Wow, diese Rakete ins All starten zu sehen, gehört zu den spannendsten drei Dingen, die ich je gesehen habe!“, jubelt bei Twitter der deutsche Raumfahrer Alexander Gerst, der 2014 zur ISS fliegen soll.

Nur Stunden später schwebt Michail Tjurin mit der Fackel vorweg in die Internationale Raumstation ISS. Dem Kosmonauten ist die Rolle bekannt. Auch auf der Erde war er schon Fackelläufer für Sotschi.

Der Höhepunkt aber wartet an diesem Samstag. Dann steigen erstmals in der Geschichte zwei Kosmonauten mit der Fackel ins All aus. Ziel ist ein Foto des Olympia-Symbols mit der Erde im Hintergrund. Am liebsten genau dann, wenn die ISS über den Schwarzmeerkurort Sotschi fliegt.

„Als würde Raumfahrt olympische Disziplin“ - „Es wirkt fast so, als würde Raumfahrt jetzt olympische Disziplin“, schwärmt der für die Spiele verantwortliche Vizeregierungschef Dmitri Kosak beim Sojus-Start. Und Roskosmos verspricht. Die ISS-Besatzung muss nicht auf Bilder der Olympischen Spiele vom 7. bis 23. Februar 2014 verzichten. Mit leichter Verzögerung könnten die Raumfahrer die Wettbewerbe auch aus dem All verfolgen.

Raumfahrtexperten sehen den großen Aufwand der Fackel-Mission aber kritisch. Zwar nimmt das Posieren nur eine von insgesamt rund sechs Stunden des Außeneinsatzes ein, danach folgen weitere Arbeiten an der ISS.

Allein die Vorbereitungen für den durchaus riskanten „Weltraumspaziergang“ benötigen aber etwa einen Tag. Die gesamte, nun neunköpfige Besatzung ist eingebunden. Hinzu kommen hohe Kosten. Pro Raumfahrer schlägt ein Ausstieg mit etwa 1,5 Millionen Euro zu Buche.

Für Unmut sorgt aber vor allem, dass die Fackel den geringen Transportraum der Sojus weiter einschränkt. Ein Kilogramm Nutzlast an Bord des Transporters kostet schätzungsweise bis zu 22.000 Euro. Das Gewicht der speziell für den All-Ausflug präparierten Fackel ist nicht bekannt. Die auf der Erde eingesetzten Exemplare wiegen je rund 1,8 Kilogramm.

Bedeutung wichtiger Experimente verblassen - Zudem beklagen Wissenschaftler eine „Profanisierung“ der Raumfahrt. Die Olympia-Show lasse die Bedeutung wichtiger Experimente auf der ISS völlig verblassen. Und auch im Internet ist die Kritik am Gigantismus groß. „Wo soll das enden? Schickt der nächste Gastgeber dann die Fackel zum Mond?“, meint ein Nutzer.

Für Kremlchef Wladimir Putin aber dürften es vor allem die spektakulären Bilder sein, die zählen. Die Spiele in Sotschi gelten als das persönliche Prestigeprojekt des russischen Präsidenten.

Und im Vergleich zu den exorbitant erscheinenden Gesamtkosten von offiziell 37,5 Milliarden Euro für Sportstätten und Infrastruktur nehmen sich die Kosten für den „größten Staffellauf der Geschichte“ - mit Stationen auch am Nordpol, am Grund des Baikalsees in Sibirien und auf dem Gipfel des Elbrus im Kaukasus - geradezu bescheiden aus.

Spaßvögel ätzen, der Fackel-Flug biete noch einen weiteren Vorteil. Da aus Sicherheitsgründen auf der Raumstation und beim Außeneinsatz kein Feuer entzündet werden dürfe, könne die Fackel auch nicht ausgehen. Das peinliche Los seiner irdischen Kompagnons, die schon Dutzende Male erloschen, würde das ISS-Exemplar also vermeiden.

 

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