Mojtaba Demirchilou: Irans Maßnahmen richteten sich nicht gegen Nachbar- oder befreundete Staaten
Baku, 2. März, AZERTAC
Der Botschafter der Islamischen Republik Iran in Aserbaidschan, Mojtaba Demirchilou, erklärte auf einer Pressekonferenz in Baku, Iran habe seit Beginn des militärischen Angriffs im Rahmen seines legitimen Selbstverteidigungsrechts gehandelt.
Die Angriffe auf militärische Stützpunkte des Gegners in der Region seien nicht gegen Nachbar- oder befreundete Staaten gerichtet gewesen, sondern eine Reaktion auf Maßnahmen aggressiver Länder gegen den Iran.
Zugleich betonte der Botschafter, dass Teheran internationale rechtliche Schritte unternommen habe. So habe der iranische Außenminister Seyed Abbas Araghchi den UN-Generalsekretär sowie den Vorsitz des UN-Sicherheitsrats schriftlich aufgefordert, die militärische Aggression zu verurteilen und zu stoppen.
Der Angriff auf Irans friedliche Nuklearanlagen stelle einen klaren Verstoß gegen das Völkerrecht dar. Zudem sei bei der Internationalen Atomenergiebehörde IAEA Protest eingelegt und eine Sitzung des Vorstands beantragt worden.
Iran arbeite weiterhin mit der internationalen Gemeinschaft zusammen, um eine weitere Eskalation zu verhindern.