Die Aserbaidschanische Staatliche Nachrichtenagentur

Mondkrater könnten Spuren früheren Lebens enthalten

Baku, den 27. Mai (AZERTAG). Die Herkunft bestimmter Minerale auf dem Mond ist bis heute umstritten. Computersimulationen zeigen nun, dass ein Großteil von Asteroiden nicht auf der Oberfläche des Mondes verdampft, sondern im Krater verbleibt. Forscher vermuten, dass manches Gestein sogar von der jungen Erde stammt.

Manche Gesteine auf dem Mond stammen möglicherweise nicht von dem Erdtrabanten selbst, sondern sind Rückstände eingeschlagener Asteroiden. Entgegen bisheriger Annahmen verdampfen solche kosmischen Geschosse beim Aufprall nicht unbedingt komplett, sondern können Minerale wie etwa Spinell hinterlassen. Das berichten Planetenforscher aus den USA und China in der Zeitschrift „Nature Geoscience“. Möglicherweise, so ein Experte, habe der Mond sogar uraltes Gestein mit Spuren von frühem Leben konserviert, das von der Erde schon längst verschwunden ist.

Seit langem beschäftigen sich Wissenschaftler mit der Herkunft seltener Minerale wie Spinell oder Olivin an der Mondoberfläche. Diese finden sich auffällig häufig etwa auf Bergen im Zentrum großer Krater, wie Copernicus, Theophilus oder Tycho. Bisher dachte man, diese Gesteine seien beim Einschlag von Asteroiden aus dem Mondinneren an die Oberfläche befördert worden. Forscher gingen davon aus, dass Projektile im inneren Sonnensystem mit solcher Wucht auftreffen, dass sie beim Aufprall mehr oder weniger vollständig verdampfen.

Asteroiden-Rückstände auch auf anderen Himmelskörpern möglich - Dies prüften die Forscher um Jay Melosh von der Purdue University in West Lafayette (US-Staat Indiana) durch Computersimulationen mit Asteroiden eines Durchmessers von sieben Kilometern. Diese Himmelskörper ließen sie in unterschiedlichen Winkeln und mit verschiedenen Geschwindigkeiten von 6 bis 16 Kilometern pro Sekunde (21.600 bis 57.600 Stundenkilometern) auf den Erdbegleiter treffen.

Bei einer Einschlagsgeschwindigkeit unter zwölf Kilometern pro Sekunde würde ein Großteil der Geschosse nicht verdampfen, sondern im Krater verbleiben. Dies könnte den Forschern zufolge noch bei etwa jeder vierten Kollision passiert sein. Dann könnte sich das verteilte Material im Zentrum der Krater angehäuft haben, schreiben sie.

Solche Rückstände von Projektilen könne es auch auf manchen anderen Himmelskörpern geben, beispielsweise dem Mars. Auf einem Planeten wie der Erde sieht das den Forschern zufolge trotz der bremsenden Atmosphäre anders aus: Hier sind größere Rückstände von Meteoriten kaum zu finden, weil die Einschlaggeschwindigkeit bedingt durch die größere Anziehungskraft wesentlich höher ist als auf dem Mond.

Spuren von frühem Leben auf dem Mond konserviert? - In einem Kommentar schreibt Erik Asphaug von der Arizona State University in Tempe, die Spinell-haltigen Ablagerungen auf der Mondoberfläche könnten sowohl durch Einschläge als auch durch Vulkanismus entstanden sein. Dies könne erklären, warum man solche Ablagerungen auch weit außerhalb der Krater findet.

Zudem weist der Forscher auf eine besonders spannende Möglichkeit hin: Manche Ablagerungen könnten aus dem Mantel der frühen Erde stammen und vor etwa vier Milliarden Jahren durch Meteoriten aus dem jungen Planeten herausgeschlagen worden sein. Möglicherweise habe der Erdbegleiter Teile dieses Gesteins eingefangen und konserviert. Auf der geologisch viel aktiveren Erde sind Gesteine dieses Alters längst verschwunden. Diese Relikte könnten auf dem Mond sogar Spuren von erstem Leben enthalten, betont er: „Die Möglichkeit, Material der frühen Erde zu finden, wird bei unserer Suche nach dem Ursprung des Lebens sicher zu einer Hauptmotivation für die Rückkehr zum Mond.“

Ralf Jaumann vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) gesteht dem Forscherteam einen sehr guten Ansatz zu. „Es könnte durchaus möglich sein, dass solche Gesteine von Asteroiden stammen, aber bisher ist es nur ein Modell. Doch die Studie hat eine intensive Diskussion über die Kollisionsprozesse im inneren Sonnensystem eröffnet“, sagt der Planetenforscher. „Um den Ursprung der mondunähnlichen Gesteinskomponenten definitiv herauszufinden, müssen wir zum Mond fliegen, diese Gesteine zurückbringen und analysieren.“

Nachricht in sozialen Medien teilen

Folgen Sie uns auf Social

Tote bei Erdbeben auf Philippinen - Tsunami-Warnungen wieder aufgehoben

Uno-Klimasekretariat warnt vor extremer Hitze bei der Fußball-WM

Aserbaidschanischer Para-Taekwondo-Kämpfer gewinnt Gold in Deutschland

Opec+Länder beschließen, die Ölförderquote für Juli um 188.000 Barrel pro Tag anzuheben

La Liga: Mourinho bekommt gigantische Transfer-Geschenke von Real

ANAMA: Vorige Woche mehr als 1 Tausend ha. Land von Minen und Blindgängern geräumt

Drei Medaillen für aserbaidschanische Judoka in Tallinn

La Liga: Pérez bleibt Real-Präsident

Xi Jinping zu Staatsbesuch in Nordkorea

Aktuelle Edelmetallpreise: Gold und Silber

Aserbaidschan stärkt Wirtschaftskooperation in St. Petersburg

Ölpreise an Börsen zugelegt

Aserbaidschans Außenminister zu Arbeitsbesuch in der Türkei

Festival für Oldtimer und Sportwagen in Baku beendet

Angriff im Asowschen Meer: Zustand verletzter Aserbaidschaner stabil

Weltcup in Baku: Gold für aserbaidschanische Akrobatik-Gymnastinnen

Aserbaidschan präsentiert sich beim Null-Abfall-Forum in Istanbul

Paschinjan: TRIPP-Projekt soll allen Ländern der Region zugutekommen

Kulturtage: Fotoausstellung über Aserbaidschan in Arkadag eröffnet

Umweltkooperation: Botschafter wirbt für Partnerschaft zwischen Nord- und Südeuropa

Forum in Hamburg: Aserbaidschanische Ingenieure beraten über Smart Cities

Tennis: Alexander Zverev will bei French Open ersten Grand-Slam-Titel gewinnen

French Open: Mirra Andrejewa gewinnt Finale gegen Maja Chwalinska

SpaceX schließt Milliarden-Vertrag mit Google

Aserbaidschans U21 besiegt Bahrain deutlich

Aserbaidschan und Moldau bauen Zusammenarbeit im Agrarsektor aus

Chinesische Studenten präsentieren aserbaidschanische Kultur beim Festival „Kulturen der Völker der Welt“

Aserbaidschan und Turkmenistan wollen kulturelle Zusammenarbeit ausbauen

Aserbaidschan beim Zero-Waste-Forum in Istanbul stark vertreten

Außenministerium nennt Zahl der Toten und Verletzten nach Drohnenangriffen im Asowschen Meer

Außenministerium: Konsularische Hilfe für beim Drohnenangriff im Asowschen Meer verletzte aserbaidschanische Staatsbürger wird geleistet

Präsident der Österreichisch-Aserbaidschanischen Handelskammer ausgezeichnet

Russischer Vizeaußenminister: Öffnung von Grenzen ist entscheidend für Verkehrsanbindung im Südkaukasus

Experte: Wasserstoffenergie könnte nächste Phase der Energiepartnerschaft zwischen VAE und Aserbaidschan sein

Aserbaidschan nimmt am Programm „AI Leaders 2026“ in Kasachstan teil

Offizielle: Auto-Festival am Ufer des Kaspischen Meeres stößt auf großes Interesse

In Nachitschewan Getreideernte begonnen

Präsident von Turkmenistan bekräftigt enge Zusammenarbeit mit Aserbaidschan

Festival für Oldtimer und Supersportwagen auf dem Bakuer Boulevard eröffnet

Aserbaidschans Landwirtschaftsminister zu Besuch in der Türkei

Botschafter: Aserbaidschan bekräftigt regionale Zusammenarbeit durch konkrete Maßnahmen

Empfang zum Unabhängigkeitstag Aserbaidschans in Turkmenistan veranstaltet

„Großkaukasus-Biosphärenreservat“ Aserbaidschans in UNESCO-Weltnetzwerk aufgenommen

Ausstellung „Perlen des nationalen Erbes Aserbaidschans“ in Turkmenistan eröffnet

Iran-Spieler erhalten US-Visa für Fußball-Weltmeisterschaft

Deutschlands Fußballerinnen lösen Ticket für WM 2027 in Brasilien

Tennis: Alexander Zverev erreicht Finale der French Open

Aserbaidschanisches Öl wird für 99 Dollar verkauft

Aserbaidschan richtet Weltumwelttag in Baku aus

Erklärung der Kommission der Milli Majlis gegen ausländische Einmischung und hybride Bedrohungen zur gezielten Informationsprovokation von CNN

Minister: Rückgang des Wasserstands des Kaspischen Meeres bleibt eine zentrale umweltpolitische Priorität

Zentralbanken von Aserbaidschan und Ungarn unterzeichnen Absichtserklärung

Im Zoo von Baku zwei Amur-Tigerbabys geboren

Internationaler Tag der Umwelt am 5. Juni

In Baku Gedenken an Märtyrer-Journalisten Maharram Ibrahimov begangen

Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent nachgegeben

Aserbaidschanisch-deutscher Wirtschaftsrat könnte gegründet werden

Real-Präsident Pérez plant wohl Mega-Angebot für Olise

Wirtschaft in der Eurozone schrumpft überraschend

Erster Nordkorea-Besuch von Chinas Staatschef Xi seit 2019 angekündigt

Erste Vizepräsidentin Mehriban Aliyeva gratulierte der aserbaidschanischen Minifußball-Nationalmannschaft

Offizielles Baku erwartet von CNN eine Richtigstellung unbegründeter Behauptungen

Medienentwicklungsagentur: CNN-Bericht über Aserbaidschan ist grobe Informationsmanipulation

Präsident Ilham Aliyev: Saubere Umwelt und Ziel des „grünen Wachstums“ als eine von fünf zentralen nationalen Prioritäten festgelegt

Außenministerium Aserbaidschans veröffentlicht Erklärung zum Drohnenangriff auf Schiffe mit aserbaidschanischen Staatsbürgern im Asowschen Meer

Aktuelle Edelmetallpreise: Gold und Silber

Beim Abspielen der Hymne wird es voll auf dem Platz

Präsident Ilham Aliyev gratuliert Nationalmannschaft zum EM-Titel im Minifußball

Preis von Azeri Light kostet mehr als 100 US-Dollar

Präsident Putin: Am gegenwärtigen außenpolitischen Kurs Jerewans ist nichts Außergewöhnliches

Aserbaidschans Minifußball-Nationalmannschaft zum Europameister gekrönt

Russischer Präsident dankt Präsident Ilham Aliyev für Unterstützung bei Lieferung humanitärer Hilfe in den Iran VIDEO

Russischer Präsident dankt Präsident Ilham Aliyev für Unterstützung bei Lieferung humanitärer Hilfe in den Iran VIDEO

Wladimir Putin: Russland hat stets sehr gute Beziehungen zu Aserbaidschan gehabt und pflegt diese weiterhin VIDEO

Wladimir Putin: Russland hat stets sehr gute Beziehungen zu Aserbaidschan gehabt und pflegt diese weiterhin VIDEO

Estland sieht Potenzial für engere Zusammenarbeit mit Aserbaidschan im Bereich Cybersicherheit

Außenminister Aserbaidschans und Irans führen Telefongespräch

IV. Nationales Forum für Cybersicherheit in Baku abgehalten

Lied und Musikvideo „Wer sagte, man solle nicht an das Glück glauben?“ vorgestellt

Außenminister Bayramov trifft neuen brasilianischen Botschafter in Aserbaidschan

Formel 1: Aston Martin kündigt Newey-Rückkehr an

Russisches Außenministerium spricht sich für Wiederaufnahme kultureller Zusammenarbeit mit Aserbaidschan aus

Weitere Lieferung von Dieselkraftstoff von Aserbaidschan nach Armenien exportiert

Erste Sitzung des belgisch-aserbaidschanischen Forums in Brüssel abgehalten

„Schah Denis“ – 30 Jahre ein Energie-Großprojekt

Älteste Einwohnerin Aserbaidschans im Alter von 136 Jahren gestorben

Fünf Jahre seit dem Tod des Journalisten Maharram Ibrahimov

Aserbaidschan, Ukraine und Moldau vereinbaren Zusammenarbeit im Bereich Cybersicherheit

Aserbaidschan präsentiert Tourismuspotenzial in China

Leyla Aliyeva und Arzu Aliyeva besuchen Internatsschule in Baku

Aserbaidschanische Unternehmerinnen sammeln Erfahrungen in Deutschland

EMF EURO 2026: Aserbaidschan trifft im Finale auf Ukraine

Weitere Lieferung nach Armenien über Territorium Aserbaidschans im Transit befördert

Aserbaidschans Premier trifft Teilnehmer der Sitzung des Rates der Zentralbanken der OTS-Länder

Nordkorea: Kim Jong Un will Atomwaffenprogramm ausbauen

FIFA verbietet Mitbringen von Wasserflaschen in WM-Stadien

Fußball-Weltmeisterschaft: Iranisches Team erhält Visa für Mexiko - aber noch nicht für die USA und Kanada

Aserbaidschanische Kulturtage in Turkmenistan beginnen am 5. Juni

WHO warnt: Ebola-Epidemie in der DR Kongo hält an

Edelmetalle: Goldpreis legt zu

Aktueller Ölpreis

Glaubensort, Tourismusziel – „Ashabi-Kahf“ VIDEO

Glaubensort, Tourismusziel – „Ashabi-Kahf“ VIDEO