Neuer japanischer Botschafter überreicht Jeyhun Bayramov Kopie seines Beglaubigungsschreibens
Baku, 2. November, AZERTAC
Am 2. November traf der aserbaidschanische Außenminister Jeyhun Bayramov mit dem neu ernannten japanischen Botschafter in Aserbaidschan, Furuya Tokuro, zusammen.
Wie der Pressedienst des Außenministeriums AZERTAC mitteilte, überreichte der Botschafter dem Minister eine Kopie seines Beglaubigungsschreibens. Minister Bayramov gratulierte ihm zu seiner Ernennung und wünschte ihm viel Erfolg bei seiner diplomatischen Tätigkeit. Dabei wurde die Bedeutung seiner Mission für die Weiterentwicklung der Beziehungen zwischen Aserbaidschan und Japan hervorgehoben.
Die Seiten erörterten den aktuellen Stand der aserbaidschanisch-japanischen Beziehungen und deren Entwicklungsperspektiven. Im Mittelpunkt standen Möglichkeiten zur Ausweitung des politischen Dialogs und zur Intensivierung der Zusammenarbeit in den Bereichen Wirtschaft, Handel, Energie, Verkehr, Hochtechnologien, Sport, humanitäre Angelegenheiten und Bildung.
Im Zusammenhang mit dem Ausbau der Wirtschaftsbeziehungen wurde die Bedeutung einer stärkeren Nutzung der bestehenden Investitionsmöglichkeiten in Aserbaidschan durch japanische Unternehmen hervorgehoben. Dabei wurde insbesondere auf die günstigen Geschäfts- und Logistikmöglichkeiten in der Freien Wirtschaftszone Alat verwiesen.
Zudem wurde auf die wachsende Rolle Aserbaidschans bei der Stärkung der interregionalen Verkehrs- und Logistikverbindungen sowie auf den Beitrag des Landes zur Entwicklung der Verkehrskorridore Ost-West und Nord-Süd aufmerksam gemacht.
Darüber hinaus informierte die aserbaidschanische Seite über die umfangreichen Wiederaufbau- und Rekonstruktionsarbeiten in den von der Besatzung befreiten Gebieten, den Aufbau moderner Infrastruktur sowie die Maßnahmen zur Erschließung des wirtschaftlichen Potenzials und zur nachhaltigen Entwicklung dieser Regionen. Dabei wurde auch auf die erheblichen Hindernisse hingewiesen, die die großflächige Verminung dieser Gebiete für den Wiederaufbau, die Sicherheit der Zivilbevölkerung und die Rückkehr der ehemaligen Binnenvertriebenen in ihre Heimatorte darstellt.
Bei dem Treffen fand außerdem ein Meinungsaustausch über die Zusammenarbeit im Rahmen internationaler Organisationen sowie weitere Themen von gemeinsamem Interesse statt.