OIC-Staaten erhalten Empfehlungen zur Messung und Bekämpfung von Korruption
Baku, 30. Oktober, AZERTAC
Bei einem hochrangigen Treffen in Baku haben Vertreter der Mitgliedstaaten der Organisation für Islamische Zusammenarbeit (OIC) über Methoden zur Messung von Korruption und zur Bewertung der Wirksamkeit von Antikorruptionsmaßnahmen beraten.
Im Mittelpunkt standen internationale Erfahrungen, die Verbesserung nationaler Bewertungssysteme sowie objektive Kriterien zur Messung der Ergebnisse der Korruptionsbekämpfung. Dabei wurde betont, dass Bewertungen nicht allein auf der öffentlichen Wahrnehmung beruhen sollten, sondern auf verlässlichen Statistiken, konkreten Daten und wissenschaftlich fundierten Methoden.
Als Ergebnis der Beratungen wurden Empfehlungen für die OIC-Mitgliedstaaten ausgearbeitet. Sie sehen gemeinsame Bewertungsansätze, die Anpassung nationaler Systeme an internationale Standards, den Ausbau institutioneller und analytischer Kapazitäten sowie den verstärkten Einsatz digitaler Lösungen vor. Zudem soll die Zusammenarbeit mit internationalen Organisationen und Expertennetzwerken ausgebaut werden.
Das dritte hochrangige Treffen der Leiter der für Korruptionsbekämpfung zuständigen Strafverfolgungsbehörden der OIC-Mitgliedstaaten fand am 27. und 28. Oktober auf Initiative der Generalstaatsanwaltschaft Aserbaidschans in Baku statt.