Aserbaidschan unterzeichnet Mekka-Konvention zur Korruptionsbekämpfung
Baku, 28. Oktober, AZERTAC
Aserbaidschan hat die Mekka-al-Mukarrama-Konvention über die Zusammenarbeit der Strafverfolgungsbehörden der Mitgliedstaaten der Organisation für Islamische Zusammenarbeit (OIC) bei der Korruptionsbekämpfung unterzeichnet.
Wie AZERTAC berichtet, erfolgte die Unterzeichnung am 28. Oktober im Rahmen des dritten hochrangigen Treffens der Leiter der Strafverfolgungsbehörden der OIC-Mitgliedstaaten zur Korruptionsbekämpfung in Baku. Das von der Generalstaatsanwaltschaft Aserbaidschans ausgerichtete Treffen bringt mehr als 250 Teilnehmer aus 46 Mitglied- und Beobachterstaaten sowie acht internationalen Organisationen zusammen.
Die Konvention wurde für Aserbaidschan von Generalstaatsanwalt Kamran Aliyev unterzeichnet. An der Zeremonie nahm auch OIC-Generalsekretär Ismail Ould Cheikh Ahmed teil.
Aliyev hob die Bedeutung der internationalen Zusammenarbeit, des schnellen Informationsaustauschs und der koordinierten Maßnahmen der Strafverfolgungsbehörden im Kampf gegen Korruption hervor. Er rief die OIC-Mitgliedstaaten auf, dem Abkommen beizutreten und die erforderlichen Schritte zu seiner Unterzeichnung und Ratifizierung einzuleiten.
Die Konvention schafft eine rechtliche Grundlage für die Zusammenarbeit bei der Verhütung, Aufdeckung und Verfolgung von Korruptionsstraftaten. Sie sieht unter anderem den Austausch von Informationen und Beweismitteln, gegenseitige Rechtshilfe sowie eine engere Zusammenarbeit bei der Ermittlung, Sicherstellung und Rückführung illegal erworbener Vermögenswerte vor.
Neben Aserbaidschan unterzeichnete auch Tadschikistan die Konvention.