Aserbaidschanische Delegation nimmt an 7. Innovationswoche in Kenia teil
Baku, 28. Oktober, AZERTAC
Die Teilnahme einer aserbaidschanischen Delegation an der 7. Innovationswoche in der kenianischen Stadt Mombasa unterstreicht die Bedeutung, die Aserbaidschan dem Ausbau der Zusammenarbeit mit Kenia in den Bereichen Jugend, Bildung und nachhaltige Entwicklung beimisst.
Wie AZERTAC berichtet, betonte der aserbaidschanische Botschafter in Kenia, Sultan Hajiyev, diesen Aspekt bei der Eröffnung der Innovationswoche. Zu der Veranstaltung waren auch die Botschafter Deutschlands, Frankreichs und der Niederlande eingeladen, deren Länder Bildungs- und Jugendprojekte in Kenia unterstützen.
Botschafter Hajiyev verwies auf die bedeutenden Erfolge, die Aserbaidschan trotz großer Herausforderungen seit der Wiedererlangung seiner Unabhängigkeit erzielt habe, sowie auf seinen Beitrag zur Festigung von Frieden und Stabilität in der Region. Zudem würdigte er die Fortschritte in den Beziehungen zwischen Kenia und Aserbaidschan, insbesondere durch Bildungs- und Kulturinitiativen.
Der Botschafter berichtete auch über die am Vortag in Mombasa veranstalteten Feierlichkeiten zur Eröffnung der renovierten Suaheli-Kulturbibliothek im Weltkulturerbekomplex Fort Jesus, die mit Unterstützung der Aserbaidschanischen Internationalen Agentur für Entwicklungszusammenarbeit (AIDA) erneuert worden war. Außerdem wurde die erste Suaheli-Ausgabe der Zeitschrift „IRS-Urithi“ vorgestellt.
Der aserbaidschanische Diplomat hob hervor, dass kenianische Studierende, darunter auch aus Mombasa, im Rahmen des internationalen Heydar-Aliyev-Stipendienprogramms jedes Jahr die Möglichkeit erhalten, in Aserbaidschan ein Hochschulstudium mit Vollstipendium aufzunehmen. Darüber hinaus werde seit diesem Monat an der Aserbaidschanischen Universität für Sprachen Suaheli von einem kenianischen Dozenten unterrichtet.
An der Veranstaltung nahm auch Musa Mardanli, Chefredakteur der internationalen Zeitschrift „IRS“ und Direktor des Zentrums für Kulturerbeforschung an der Staatlichen Universität Baku, teil.