Präsident: Aserbaidschan setzt konsequent Maßnahmen zur Korruptionsbekämpfung um
Baku, 28. Oktober, AZERTAC
„Aserbaidschan setzt konsequent Maßnahmen zur Korruptionsbekämpfung um. Die Modernisierung der Gesetzgebung, die Erhöhung der Transparenz und Rechenschaftspflicht in der öffentlichen Verwaltung, die Digitalisierung und bessere Zugänglichkeit öffentlicher Dienstleistungen sowie die Stärkung der öffentlichen Kontrolle spielen bei der Korruptionsprävention eine wichtige Rolle“, erklärte Präsident Ilham Aliyev in seiner Ansprache an die Teilnehmer des dritten Ministertreffens der Strafverfolgungsbehörden zur Korruptionsbekämpfung der Mitgliedstaaten der Organisation für Islamische Zusammenarbeit (OIC).
Das Staatsoberhaupt wies darauf hin, dass die illegale Ausbeutung der natürlichen Ressourcen Aserbaidschans, darunter Bodenschätze, während der fast 30-jährigen Besatzung aserbaidschanischer Gebiete unter Beteiligung ausländischer Akteure schwere Umweltschäden in der Region verursacht habe. Er fügte hinzu, dass erhebliche Erlöse aus diesen Straftaten über internationale Finanzkanäle gewaschen worden seien.
„Die digitale Entwicklung, insbesondere die rasche Verbreitung künstlicher Intelligenz, eröffnet zusätzliche Möglichkeiten zur Korruptionsbekämpfung, schafft zugleich aber auch Voraussetzungen für neue Formen der Korruption und den Missbrauch digitaler Finanzinstrumente. Der wirksame Einsatz moderner technologischer Lösungen durch die zuständigen Strafverfolgungsbehörden ist für die Prävention und effiziente Aufklärung solcher Straftaten von besonderer Bedeutung.
Ich bin überzeugt, dass die in Baku geführten Diskussionen und unterbreiteten Vorschläge dazu beitragen werden, die Zusammenarbeit zwischen den OIC-Mitgliedstaaten bei der Korruptionsbekämpfung weiter zu stärken, das gegenseitige Vertrauen zu festigen und zur nachhaltigen Entwicklung unserer Länder beizutragen“, fügte Präsident Ilham Aliyev hinzu.