WELT


Erdbeben in Indonesien fordern mehr als 480 Tote

Baku, 21. August, AZERTAC

Nach einer neuen Bilanz der Behörden von Montag kamen auf Lombok und der Nachbarinsel Sumbawa mindestens zwölf Menschen ums Leben. Insgesamt liegt die Zahl der Todesopfer seit Beginn der Beben Ende Juli jetzt schon bei etwa 500.

Die Insel war am Sonntag erneut von zwei schweren Beben erschüttert worden – morgens eines der Stärke 6,5, abends ein noch schlimmeres der Stärke 6,9. So stark war auch das Beben, bei dem am 5. August mindestens 460 Menschen ums Leben kamen.

Dass es dieses Mal weniger Opfer gab, liegt daran, dass das Beben weiter entfernt war und tiefer im Meer. Das Zentrum war in einer Tiefe von 20 Kilometern und etwa 60 Kilometer nordöstlich der Inselhauptstadt Mataram.

Zudem halten sich inzwischen viele Inselbewohner die meiste Zeit im Freien auf – entweder, weil sie das Dach über dem Kopf verloren haben oder weil sie in permanenter Angst vor neuen Beben leben. Mindestens 24 Menschen wurden durch die beiden neuen Beben verletzt. Zudem stürzten mehrere Gebäude ein. Auf Lombok fiel der Strom nahezu komplett aus.

Auf der Insel starben am Sonntag mindestens sechs Menschen durch die neuen Beben, auf der Nachbarinsel Sumbawa ebenfalls mindestens sechs.

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