Die Aserbaidschanische Staatliche Nachrichtenagentur

Für Wissenschaftler ist Science-Fiction eine wunderbare Inspirationsquelle

Für Wissenschaftler ist Science-Fiction eine wunderbare Inspirationsquelle

Baku, 11. Januar, AZERTAC 

In "Star Wars: Das Erwachen der Macht" vernichtet eine gigantische Anlage mehrere Planeten zugleich. Ist das möglich? Forscher haben nachgerechnet.

Für Wissenschaftler ist Science-Fiction eine wunderbare Inspirationsquelle. Egal, ob es ums Beamen geht oder das legendäre Holodeck - immer wieder haben utopisch anmutende Technologien aus Serien und Filmen wie "Star Trek" neue Entwicklungen angestoßen. Längst gibt es auch ein Hoverbike, auf dem Luke Skywalker im Film "Die Rückkehr der Jedi-Ritter" durch den Wald heizt.

Manchmal rechnen Forscher aber auch nach, ob die fantastischen Ideen von Autoren und Regisseuren tatsächlich umsetzbar sind. So wie im Fall des Todessterns aus "Star Wars". Das verblüffende Ergebnis: Auch wenn gewaltige Energiemengen nötig sind, um einen fremden Planeten zu pulverisieren - ein mit einem Mega-Laser bestückter Todesstern könnte das durchaus schaffen.

Gravitation hält Planeten zusammen - In der "Star Wars"-Reihe tauchen Todessterne in drei verschiedenen Versionen auf. Die ersten beiden hatten einen Durchmesser zwischen hundert und tausend Kilometern, waren also ein ganzes Stück kleiner als unser Mond (Durchmesser 3500 Kilometer). Bei ihnen handelte es sich um künstliche Objekte, die dank eines Reaktors in ihrem Innern einen energiereichen Strahl erzeugen konnten, um Planeten zu vernichten.

Im neuesten Film "Das Erwachen der Macht" heißt der Todesstern Starkiller Base und ist deutlich größer. Die Basis ist ein herkömmlicher Planet, der ausgehöhlt und im Innern zu einer gigantischen Zerstörungsmaschine umgebaut wurde. Mit der Starkiller Base können mehrere Planeten zugleich angegriffen und vernichtet werden. Die dafür nötige Energie soll eine benachbarte Sonne liefern.

Schon 2010 hatten Physiker der University of Leicester berechnet, welche Energie nötig ist, um einen Planeten vollständig zu zerstören. Ihre Kalkulation fußt auf der Annahme, dass zuallererst die starke Anziehungskraft überwunden werden muss, die einen Himmelskörper zusammenhält.

Damit ein Planet zerbirst, müssen die Bruchstücke auf die sogenannte Fluchtgeschwindigkeit beschleunigt werden. Nur dann sind sie schnell genug, um der Gravitationskraft des Planeten zu entkommen. Auf der Erdoberfläche liegt die Fluchtgeschwindigkeit bei 11,2 Kilometern pro Sekunde - das entspricht 40.320 km/h.

Um die Erde quasi zu pulverisieren, wäre eine Energie von 2 mal 1032 Joule nötig, wie David Boulderstone und seine Kollegen im Fachblatt "Journal of Special Topics" vorrechnen. Das gilt unter der vereinfachenden Annahme, dass die Dichte der Erde in ihrem Innern konstant ist.

2 mal 1032 Joule ist eine gigantische Energiemenge. Sie ist fast 400 Milliarden Mal so groß wie der Jahresenergieverbrauch der Menschheit. Die Sonne erzeugt 2 mal 1032 Joule in sechs Tagen - pro Sekunde generiert sie knapp 4 mal 1026 Joule.

Im Innern der Todessterne erster und zweiter Generation soll laut den Beschreibungen der Drehbuchautoren ein "Hypermaterie"-Reaktor die Energie für den mächtigen Laser liefern. Seine Leistung soll der mehrerer Sonnen entsprechen.

Daher halten es Boulderstone und seine Kollegen für durchaus plausibel, dass die Strahlenwaffe funktioniert. Allerdings hätte der Todesstern kaum eine Chance, größere Planeten wie Jupiter und Saturn oder gar Sterne zu zerstören - diese sind dafür schlicht ein paar Nummern zu groß. Sie müssten nämlich über Jahrzehnte mit dem Laser bestrahlt werden, um die nötige Zerstörungsenergie abzubekommen.

Auch Starkiller Base, der Todesstern aus "Star Wars: Das Erwachen der Macht" hätte das Zeug zum Planetenvernichter. Er speist seine Energie aus einer benachbarten Sonne und sollte daher ebenfalls kleinere und mittlere Planeten ausradieren können. Es ist auch plausibel, dass die Waffe, wie im Film gezeigt, über längere Zeit geladen werden muss, um über genügend Energie zu verfügen.

Recursive Manufacturing - Der Mathematiker Stuart Armstrong von der University of Oxford hält die verschiedenen Todesstern-Konzepte ebenfalls für plausibel. Doch um fremde Planeten zu zerstören oder unbewohnbar zu machen, solle man besser zu anderen Technologien greifen, schreibt er auf der Webseite theconversation.com. "Es ist viel effizienter, die Planeten mit großen, schnell fliegenden Massen anzugreifen", meint er.

Statt eines Laserstrahls könnte eine dunkle Macht beispielsweise Asteroiden umlenken, sodass sie auf Crashkurs zur Heimat ihrer Feinde fliegen. Zusätzlich eingesetzte ionisierende Strahlung würde alle Elektronik zerstören und alles Leben auf dem Planeten vernichten. "Das wäre aus Sicht der Bösen auch viel günstiger", erklärt Armstrong.

Selbstreplizierende Waffen - Doch auch das ist nach seiner Meinung immer noch Energieverschwendung. Stattdessen plädiert der Wissenschaftler für das sogenannte Recursive Manufacturing - wohl am besten übersetzt mit rekursiver Herstellung: Fabriken bauen Waffensysteme - beispielsweise Raketen -, die selbst noch mehr Fabriken bauen.

In dieser riesigen Fabrik-Armada entstehen schließlich Milliarden von Angriffssystemen, die auf beliebige Ziele im All gerichtet werden können, so Armstrong. "Mit diesen selbstreplizierenden Waffen gehört einem jedes Sternensystem, sobald sie dort angekommen sind."

Nachricht in sozialen Medien teilen

Folgen Sie uns auf Social

Mitteilung des Pressedienstes des Präsidenten

BMU-Absolvent setzt Studium an renommierter US-Universität fort

Aserbaidschanisches Filmprojekt erhält renommiertes internationales Förderstipendium

Ergebnis der Friedensinitiativen von Präsident Ilham Aliyev: Aserbaidschan und Armenien betrachten einander als potenzielle Partner

Valeri Tschetselaschwili: Washington-Gipfel schafft solide Grundlage für Frieden im Südkaukasus

Abgeordneter: Washingtoner Vereinbarungen wichtige Plattform für eine friedliche Zukunft des Südkaukasus

Aserbaidschanische Parlamentsdiplomatie trägt zur Ausweitung der internationalen Zusammenarbeit bei

„Xinhua“: Wachsende strategische Bedeutung des Mittleren Korridors macht Aserbaidschan zum Logistikzentrum

Mitteilung des Pressedienstes des Präsidenten

KOSMIK-Akademie von „Azerkosmos“ mit IAF-Auszeichnung geehrt

Erneut Weizen und Steinkohle aus Russland über Aserbaidschan nach Armenien geliefert

2,2 Milliarden Menschen weltweit haben Sehprobleme

Russland greift Kiew mit ballistischen Raketen und Drohnen an: Drei Tote

Glen Howard: Entwicklung der US-amerikanisch-aserbaidschanischen Beziehungen im vergangenen Jahr bemerkenswert

Washington-Gipfel markiert Wendepunkt für Frieden und neue Realitäten im Südkaukasus

US-Experte: Aserbaidschan spielt in der Region eine zunehmend größere Rolle

Vidadi Rzayev: „Qarabağ“s Transfers sind nicht gescheitert

Aserbaidschanischer Nachwuchsgolfer gewinnt internationales Turnier

Emil Aliyev erneut zum Präsidenten der Russischen Minifußballvereinigung gewählt

Moody’s bewertet aserbaidschanischen Bankensektor positiv

Irans Sport- und Jugendminister besucht Wassersportpalast in Baku

Aktionsplan für Jugend- und Sportkooperation zwischen Aserbaidschan und Iran verabschiedet

Washingtoner Gipfeltreffen als wichtiger Schritt zum Wandel des Konfliktmodells im Südkaukasus bewertet

„Enzyklopädie von Chodschali“ vorgestellt

Aserbaidschan stärkt seine Position als Bindeglied zwischen verschiedenen geopolitischen Räumen

Im ersten Halbjahr 287 Projekte im Rahmen des staatlichen Investitionsprogramms umgesetzt

SOCAR Carbamide als Beispiel für erfolgreiche digitale Transformation hervorgehoben

Militärangehörige legen Prüfungen zur Feststellung ihrer Qualifikationsstufe ab

Temperaturen in Aserbaidschan steigen auf bis zu 39 Grad

340 Projekte in den ersten sechs Monaten umgesetzt

Nariman Akhundzade wechselt auf Leihbasis zu türkischem Klub

Aserbaidschanischer Staatsfonds investiert in Perus größten unabhängigen Stromerzeuger

Organisationskomitee für Internationales Investitionsforum in Baku eingesetzt

Goldpreis verzeichnet stärksten Wochenanstieg seit Januar

Frieden zwischen Aserbaidschan und Armenien könnte neue Entwicklungsphase im Südkaukasus einleiten

Perspektiven für Eröffnung eines Büros der Arabischen Liga in Baku erörtert

Aserbaidschanischer Außenminister trifft ukrainischen Präsidenten

Aserbaidschan bei internationaler Aktionswoche zum Schutz des Ökosystems des Kaspischen Meeres vertreten

Dokumentarfilm über Wiederaufbau von Garabagh und Ost-Sangesur in Arbeit

Politischer Analyst: Konflikte werden strategische Bedeutung des Mittleren Korridors nicht mindern

Ölpreise an Börsen steigen

Preis von Azeri Light legt zu

Internationales Badmintonturnier in Baku

Aserbaidschanische Box-Nationalmannschaft bereitet sich gemeinsam mit Turkmenistan auf Europameisterschaft vor

Aserbaidschan eröffnet Kirgisistan und anderen Staaten der Region neue Chancen

Asim Khudiyev als Schiedsrichterbeobachter für Europa-League-Spiel angesetzt

Jeyhun Bayramov informiert Selenskyj über postkonfliktäre Realitäten im Südkaukasus

Türkische Medienvertreter informieren sich über Produktion im Industriepark Agdam

Moses Wetang’ula: Gute Voraussetzungen für Ausbau der Parlamentszusammenarbeit zwischen Kenia und Aserbaidschan

Zahl der bei BP beschäftigten Aserbaidschaner bekannt gegeben

Aserbaidschan und USA erörtern globale Wirtschaftsentwicklungen

„Schah Denis 2“: 24 Bohrungen bislang fertiggestellt

Aserbaidschan und FIDE wollen Zusammenarbeit im Schachsport ausbauen

Südkaukasus-Pipeline exportiert täglich durchschnittlich 63,7 Millionen Kubikmeter Gas

bp: Weitere Untersuchungen am Schafag-Asiman-Block erforderlich

BTC-Pipeline transportiert seit Inbetriebnahme mehr als 4,7 Milliarden Barrel Öl

Sangachal-Terminal exportiert im ersten Halbjahr rund 97 Millionen Barrel Öl und Kondensat

„Schah Denis“ fördert im ersten Halbjahr 14 Milliarden Kubikmeter Gas

ACG schließt im ersten Halbjahr Bohrungen von sieben Ölförder- und zwei Gaseinspeisungsbohrungen ab

ACG-Feld fördert im ersten Halbjahr 59 Millionen Barrel Öl

Erstes Untersee-Glasfaserkabel im Kaspischen Meer verlegt

Außenminister Bayramov: Im Bedarfsfall würden wir auch die befreundete Ukraine gerne mit Gas beliefern

Aserbaidschanischer Außenminister besucht ukrainische Stadt Irpin

Aserbaidschanischer Außenminister besucht ukrainische Stadt Irpin

Andrii Sybiha: Aserbaidschan ist aus Sicht der Energiesicherheit für den gesamten europäischen Kontinent von strategischer Bedeutung

Aserbaidschanische und ukrainische Außenminister erörtern bilaterale Beziehungen und regionale Lage

Weitere Lieferung aus Russland über Aserbaidschan nach Armenien transportiert

Berufungsgericht verkündet abschließende Entscheidung über Beschwerden armenischer Staatsbürger

Aserbaidschan und Belarus bauen wissenschaftliche Zusammenarbeit im Bereich Chemie aus

Aserbaidschan gewinnt durch seine multivektorale Außenpolitik an internationalem Gewicht

Aschigayramli-See – Ismayillis neues Tourismusjuwel VIDEO

Aschigayramli-See – Ismayillis neues Tourismusjuwel VIDEO

Freiwillige Steuererfüllung hat für Steuerdienst höchste Priorität

Aserbaidschanisches Öl wird für 91,04 US-Dollar gehandelt

Anteil der Steuereinnahmen am BIP in sieben Jahren deutlich gestiegen

Goldpreis erreicht Sieben-Wochen-Hoch

Gold- und Silberpreise an Weltbörsen gestiegen

Außenminister Bayramov zu Besuch in der Ukraine VIDEO

Außenminister Bayramov zu Besuch in der Ukraine VIDEO

Ölpreise an Weltbörsen weiter gesunken

Sonderbriefmarke zum 165. Jahrestag der aserbaidschanischen Fotografie herausgegeben

China-Kirgisistan-Usbekistan-Bahn könnte über das Kaspische Meer verlängert werden

Im Industriepark Sumgait soll ein Projekt zur Herstellung von Spezial-Sperrholz umgesetzt werden

Aserbaidschan entwickelt sich zu einem wichtigen Logistik- und geoökonomischen Zentrum Eurasiens

Aserbaidschanischer Meister verstärkt Kader mit kubanischer Volleyballspielerin

Goldpreis steigt über 4.200 Dollar

Mit BIG kooperierender Sikh-Aktivist im Visier des indischen Geheimdienstes: UN deckt Mordplan auf

Bau der wichtigsten Phase der Transkaspischen Glasfaserverbindung abgeschlossen

Türkische Journalisten besuchen Khankendi

Aserbaidschans erstes Frauenkooperativ kooperiert mit usbekischem Partner

Politologe: Aserbaidschan leistet einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung des Mittleren Korridors

Aserbaidschanische Taekwondo-Kämpfer gewinnen 22 Medaillen beim „Batumi Open“

Offener Brief an NYU-Professor zu Ruben Vardanyan veröffentlicht

Pakistan veranstaltet Kulturpräsentation über Aserbaidschan zur Förderung der bilateralen Beziehungen

Liste sozialer Netzwerkplattformen mit Altersbeschränkung wird in Aserbaidschan erstellt

Weitere Rückkehrer-Kolonne in den Bezirk Chodschawänd aufgebrochen

Massive Luftangriffe auf Kiew zerstören Logistikzentren  - REPORTAGE VOM ORT DES GESCHEHENS

Qurban Qurbanov: „Wir fahren mit dem Ziel nach Polen, ein gutes Ergebnis zu erzielen“

Türkei an Energieprojekten in Aserbaidschan interessiert

Rund 20 neue Militäranlagen für Luftverteidigungseinheiten

Aserbaidschan und Kasachstan erörtern Entwicklung des Mittleren Korridors

Champions League: „Sabah“ gegen dänischen Klub, „Fenerbahçe“ gegen österreichischen Gegner